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John le Carré und die SchweizBern inspirierte ihn zu grossen Verbrechen

Der verstorbene britische Bestsellerautor John le Carré weilte oft in der Schweiz. Das Land war für ihn die «Wiege meines Schriftstellertums».

War immer wieder in Bern unterwegs: John le Carré im September 2010 vor dem Zytglogge.
War immer wieder in Bern unterwegs: John le Carré im September 2010 vor dem Zytglogge.
Foto: Picture Alliance, DPA

John le Carré lebte im englischen Cornwall, seine meisterlichen Spionageromane spielen auf der ganzen Welt. Aber er betonte stets, die Schweiz sei seine zweite Heimat, Deutsch sprach er bestens. Und bei einem Interview vor zehn Jahren im Berner Hotel Bellevue, auf das sich dieser Artikel stützt, streute er gar ein paar Dialektwörter ein. Er spreche «es bitzeli» Berndeutsch, vermeide es aber in der Regel, weil ihm sonst ein Redeschwall entgegenkomme, dem er nicht gewachsen sei. Auch sonst entpuppte sich der Schriftsteller als Kenner des Landes.

Bern als Fluchtort

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