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TelefonseelsorgeBei ihr schütten Fremde ihr
Herz aus

Eine Küsnachterin arbeitet als Freiwillige bei der Dargebotenen Hand. Sie hört zu, wenn Menschen in schwierigen Lebenslagen dringend jemanden zum Reden brauchen.

Eine Freiwillige arbeitet bei der Dargebotenen Hand, einer 24-Stunden-Telefonhelpline.
Eine Freiwillige arbeitet bei der Dargebotenen Hand, einer 24-Stunden-Telefonhelpline.
Foto: Sabine Rock

Der Anrufer ist verzweifelt. Er trinke derzeit zu viel, sagt er. Deutsch spricht er nicht gut. In Kombination mit der alkoholschweren Zunge ist er kaum zu verstehen. Er berichtet von Konflikten mit seinen Mitmenschen. Deshalb hat er die Telefonnummer 143 gewählt, wo er nun bei der Dargebotenen Hand von seinen Problemen erzählt.

Am anderen Ende der Leitung sitzt Esther, die in Wirklichkeit anders heisst. Sie hört dem Anrufer zu, versucht ihn, so gut es geht, zu verstehen. Mal blickt sie fragend, dann googelt sie am Computer ein Medikament oder eine Institution, die der Mann erwähnt.

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