Zum Hauptinhalt springen

Unbekanntes ZürichBauern auf der Fassade – Arbeiter in den Wohnungen

Vor 100 Jahren bauten in der Stadt Zürich die ersten Baugenossenschaften Siedlungen. Die Hausfassaden zieren Bilder, die im Widerspruch stehen zu den Bewohnern. Ein Spaziergang.

Bäuerliche Idylle, Haustiere und die Familie: Fassadenmaler Wilhelm Hartung verzierte die Fassade der Kolonie Sihlfeld am Zürcher Bullingerplatz.
Bäuerliche Idylle, Haustiere und die Familie: Fassadenmaler Wilhelm Hartung verzierte die Fassade der Kolonie Sihlfeld am Zürcher Bullingerplatz.
Foto: Johanna Bossart

Am Zürcher Röntgenplatz sind die Fassaden bunt. Eine Häuserreihe ist leuchtend gelb, eine dunkelrot und eine andere braun. Es sind alles Bauten der Baugenossenschaft des eidgenössischen Personals (BEP), die in den 1920er-Jahren entstanden. Am «Roten Block» fallen kleine runde Reliefs auf. Darauf sind spielende Mädchen und Buben, Hasen, Eulen und Füchse zu sehen – niedliche Motive als Kontrast zur politisch motivierten Farbgebung der Kolonien, wie die Genossenschaftsbauten genannt wurden.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.