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Architektur in St. GallenBalanceakt zwischen Vergangenheit und Zukunft

Flury und Furrer Architekten transformieren im Sittertal ein Bauernhaus in ein Kunstatelier, indem sie das Neue aus dem Alten herauswachsen lassen.

Das umgebaute Bauernhaus schwankt zwischen Wohnlichkeit und Industrie, zwischen Tradition und deren Bruch.
Das umgebaute Bauernhaus schwankt zwischen Wohnlichkeit und Industrie, zwischen Tradition und deren Bruch.
Foto: Katalin Deér

Das Sitterwerk in St. Gallen weist eine wandlungsreiche Geschichte auf. Einst wurden auf dem Industrieareal, das von der namengebenden Sitter umspült wird, Textilien gefärbt. Noch heute zeugt der hohe Kamin von der industriellen Produktion.

1994 läutete Felix Lehner eine neue Epoche ein, als er seine Kunstgiesserei auf dem Areal einrichtete. Diese wuchs zur Grosswerkstatt heran. Später kamen ein Schaulager, eine Kunstbibliothek, ein Werkstoffarchiv und Künstlerateliers hinzu. Über die Jahre ist auf dem Areal ein quirliges Konglomerat mit internationaler Ausstrahlung entstanden, das Kunst, Handwerk und Wissenschaft verbindet.

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