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Gewässerverschmutzung in SamstagernBachforellen im Sagenbach verendet

Durch verunreinigtes Abwasser sind am Mittwochvormittag in Samstagern rund 170 Fische gestorben.

Aus dem Sagenbach in Samstagern mussten am Mittwochmorgen etliche tote Bachforellen geborgen werden.
Aus dem Sagenbach in Samstagern mussten am Mittwochmorgen etliche tote Bachforellen geborgen werden.
Andreas Marbot (Archivbild)

Aufgrund einer vermutlich versehentlichen Gewässerverschmutzung sind am heute Morgen im Sagenbach in Samstagern (Gemeinde Richterswil) rund 170 Bachforellen verendet.

Wie die Polizei mitteilt, meldete eine Passantin gegen 8.45 Uhr, dass sie im Sagenbach tote Fische gesehen hätte. Ein Augenschein vor Ort ergab, dass im Bach auf einer Länge von zirka 800 Metern rund 170 Bachforellen verendet im Wasser trieben.

Defektes Wasserauffangbecken

Als Ursache des Fischsterbens wird ein Defekt an einem sogenannten Rückhaltebecken angenommen. Weil dort eine automatische Klappe nicht richtig funktionierte, lief dieses über. Dadurch gelangte Abwasser, das eigentlich für die Kanalisation bestimmt war, ungefiltert in den Sagenbach und vergiftete dort die Fische.

Nebst der Kantonspolizei Zürich und der Gemeindepolizei Richterswil standen ein Spezialist des Amtes für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) sowie der Jagd- und Fischereiaufseher im Einsatz

(huy)