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Bitterer Kampf ums grüne GoldAvocado-Mafia plündert Plantagen leer

Ein Arbeiter im März 2021 auf der Avocado-Plantage von Afrupro, die sich wie jene von Allesbeste in Tzaneen in Südafrika befindet.
Eine Avocado-Plantage in Tzaneen.

Beute wird nicht exportiert

Private Sicherheitsfirmen patrouillieren während der Nacht auf dem Gelände.
Die Afrupro-Plantage ist zum Schutz von einem elektrischen Zaun umgeben: Mitbesitzer Edrian Ernst.

SDA

16 Kommentare
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    Sacha Meier

    Ist halt ein Phänomen unserer Zeit im modernen, postindustriellen Westen: Wo immer es etwas zu holen gibt, macht sich rasch auch das organisierte Verbrechen breit. Schliesslich reichen die Gewinne in Feudalsystemen nur für die Reichen. Dem Mittelstand nehmen dann der Staat und die Verbrecher ihre Existenz. Der geht dann halt unter. Was solls. Ob man allerdings mit den Avocado-Farmern wirkliches Mitleid haben muss, steht allerdings auf einem anderen Blatt Papier. Sonderlich umweltfreundlich ist die Frucht nämlich nicht. Der Wasserbedarf ist riesig und die monströsen Monokulturen verlangen den schonungslosen Einsatz von Pestiziden. Oft sind die Pflanzungen auch auf gerodeten Waldflächen erstellt. Ist eben etwas, das die verschworene Gemeinschaft der Anticarnivoren nicht sonderlich gerne hört.