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Vier Tote durch Taifun "Soudelor" in Taiwan

Der Taifun "Soudelor" ist in der Nacht zum Samstag über Taiwan hinweggefegt: Vier Menschen starben. Der Taifun erreichte nach Angaben der Wetterbehörde Geschwindigkeiten von bis zu 237 Kilometern pro Stunde und sorgte für heftige Regenfälle.

Eine Frau und ihre Tochter seien im Meer ertrunken, teilten die Behörden mitteilten. Ein Mann sei von einer Werbetafel erschlagen worden. Zudem sei ein Feuerwehrmann ums Leben gekommen. Vielerorts kam es zu Überschwemmungen, zahlreiche Bäume knickten um. Tausende Taiwaner mussten ihre Häuser verlassen. In 700'000 Haushalten fiel der Strom aus. Auch im Flug- und Zugverkehr kam es zu erheblichen Behinderungen. In der nördlichen Region Taoyuan wurden zehn Häuser unter einer Schlammlawine begraben. Die Bewohner des abgelegenen Dorfes wurden nach Angaben der Feuerwehr rechtzeitig in Sicherheit gebracht. In der Nacht zum Sonntag erreicht der Taifun voraussichtlich die chinesische Ostküste. In der Provinz Fujian wurden nach Angaben der Regionalregierung bereits 158'000 Menschen zum Verlassen ihrer Häuser aufgefordert.

SDA

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