Sturm Gloria fordert bereits elf Todesopfer

Der Wintersturm Gloria ist mit über hundert Kilometern pro Stunde über Spanien gezogen. Er brachte Eisregen und massiven Wellengang.

In Spanien sorgte das Sturmtief Gloria für starke Winde und heftigen Regen. (Video: AP, Maria Àngels Vera Obrador via Storyful)

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Nach dem Wintersturm Gloria in Spanien ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens elf gestiegen, einzelne Medien berichteten gar von 13. In Katalonien im Nordosten Spaniens wurden am Donnerstag zwei weitere Todesopfer geborgen, wie der Zivilschutz mitteilte. Vier weitere Menschen wurden zudem noch vermisst.

Zu den Opfern zählte ein 25-jähriger Brite, der einen Strand im Norden der Ferieninsel Ibiza besucht hatte.

In Katalonien starb am Donnerstag ein 50-jähriger Mann, der an der Felsküste von Ametlla de Mar geangelt hatte, wie der Zivilschutz im Onlinedienst Twitter mitteilte. In der Ortschaft Cabacés wurde in einem Auto die Leiche eines weiteren Mannes entdeckt. Zuvor war ein Todesopfer in der Gemeinde Jorba nordwestlich von Barcelona gemeldet worden. Dabei handelte es sich um einen Mann, dessen Leiche in einem über die Ufer getretenen Fluss gefunden wurde. Auch in der Hafenstadt Palamos wurde die Leiche eines Ertrunkenen gefunden.

Weitere Todesopfer wurden unter anderem aus der südlichen Region Andalusien gemeldet, darunter ein 77-jähriger Landwirt. Er starb, als während des Hagelsturms ein Gewächshaus über ihm zusammenbrach.

Gloria war am Sonntag mit Windgeschwindigkeiten von mehr als hundert Kilometern pro Stunde über den Osten Spaniens gefegt und dann weiter nach Norden gezogen. Der Wintersturm brachte Eisregen mit sich und verursachte massiven Wellengang. Zahlreiche Gebäude wurden beschädigt und Strassen unter Wasser gesetzt.

Laut der spanischen Wetterbehörde Aemet schwächte sich der Sturm ab Mittwoch ab. In der nordöstlichen Region Katalonien sowie auf den Balearen-Inseln hielten die Behörden den Alarmzustand jedoch aufrecht. (chk/sda)

Erstellt: 24.01.2020, 03:37 Uhr

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