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Räuber überfallen Wiener Kirche und verletzen Mönche

Der brutale Überfall auf das Gotteshaus in Österreichs Haupstadt schockt das Land. Die Polizei hat eine Grossfahndung gestartet.

Tatort Kirche: Die Polizei fahndet nach den brutalen Tätern. (27. Dezember 2018)
Tatort Kirche: Die Polizei fahndet nach den brutalen Tätern. (27. Dezember 2018)
Hans Punz (APA), Keystone

Beim Überfall wurden fünf Mönche verletzt, einer davon schwer. In die Katholische Kirche Maria Immaculata im Stadtteil Floridsdorf kam am Donnerstag ein Mann und habe einen Ordensbruder mit der Pistole gezwungen, sich auf den Boden zu legen.

Das teilte Polizeisprecher Harald Sörös nach Angaben der österreichischen Nachrichtenagentur APA mit. Der Täter habe den Mönch misshandelt und ihn dabei schwer am Kopf verletzt.

Vier weitere Ordensbrüder, die nach und nach in die Kirche kamen, mussten sich den Angaben zufolge ebenfalls auf den Boden legen, wurden geschlagen und gefesselt. Alle fünf Männer wurden nach ihrer Entdeckung drei Stunden später ins Spital eingeliefert. Die Polizei leitete eine Grossfahndung nach insgesamt zwei Verdächtigen ein.

Bombenalarm im Stephansdom

Zum Zeitpunkt des Überfalls fand in der Kirche kein Gottesdienst statt. Nach bisherigem Ermittlungsstand habe zumindest ein Verdächtiger Bargeld und Wertsachen von den Ordensbrüdern gefordert, hiess es von der Polizei. Das genaue Tatmotiv sei noch nicht klar, ein terroristisches Motiv werde aber ausgeschlossen.

Im Zentrum von Wien war am Donnerstag der Stephansdom wegen eines Bombenalarms geräumt worden. Eine Stunde später wurde die Kathedrale wieder geöffnet, nachdem kein Sprengmaterial gefunden worden war.

SDA/fal

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