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Mindestens drei Tote und 172 Verletzte nach Tornado in Havanna

Während eines Gewitters zog ein Wirbelsturm über den Westteil der Karibikinsel. Mit voller Wucht traf er auch die Hauptstadt.

Der Wirbelsturm entstand während eines Gewitters: Verwüstung im Stadteil Luyano in Havanna. (28. Januar 2019) Bild: Yamil Lage/AFP
Der Wirbelsturm entstand während eines Gewitters: Verwüstung im Stadteil Luyano in Havanna. (28. Januar 2019) Bild: Yamil Lage/AFP

Bei einem Tornado sind in der kubanischen Hauptstadt Havanna mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. 172 weitere wurden verletzt, wie Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel im Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte.

Der Wirbelsturm habe in der Nacht zum Montag besonders stark im südöstlichen Stadtteil Regla gewütet, so Díaz-Canel. Der Sturm habe schwere Schäden angerichtet.

Der Tornado zog während eines Gewitters über den Westteil der Karibikinsel. Sturmböen erreichten bis zu 100 Stundenkilometer. Augenzeugen berichteten von entwurzelten Bäumen und teilweise zerstörten Balkonen vor allem im Viertel Luyano von Havanna. Neben Luyano waren besonders Santos Suárez, Via Blanca und Chibas betroffen.

Staatschef Díaz-Canel sprach von einem Wetterphänomen von "grosser Intensität". Der Präsident machte sich vor Ort ein Bild von den Zerstörungen.

Nach Angaben des amtlichen Webportals Cubadebate entsprach die Stärke des Tornados einem Hurrikan der Stärke vier bis fünf. Die Auswirkungen seien dabei aber auf deutlich engerem Raum zu spüren.

SDA/oli

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