Zum Hauptinhalt springen

Mexikanischer Präsident warnt die USA vor Grenzschliessung

Eine Schliessung der Grenze zwischen den USA und Mexiko wäre «für niemanden gut», sagte Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador.

«Wir werden weiterhin helfen, einen Konflikt zu vermeiden»: Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador. (Archivbild)
«Wir werden weiterhin helfen, einen Konflikt zu vermeiden»: Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador. (Archivbild)
Sashenka Gutierrez, Keystone

Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador hat US-Präsident Donald Trump davor gewarnt, die Grenze zwischen den USA und Mexiko zu schliessen. Das wäre «für niemanden gut», sagte der Linkspolitiker am Mittwoch vor Journalisten.

Trump hatte wiederholt mit einer ganzen oder teilweisen Sperrung der Grenze gedroht. Er wirft Mexiko vor, Migranten nicht wirksam genug vom Grenzübertritt in die USA abzuhalten.

López Obrador sagte, seine Regierung stehe in «sehr gutem Kontakt» mit den USA in der Grenz- und Migrationspolitik. «Wir helfen, und wir werden weiterhin helfen, um einen Konflikt zu vermeiden.»

Der mexikanische Aussenminister Marcelo Ebrard hatte am Dienstag erklärt, US-Aussenminister Mike Pompeo habe ihm gesagt, die USA würden trotz Trumps Drohungen die Grenze nicht schliessen.

Täglich passieren Waren im Wert von 1,7 Milliarden Dollar und hunderttausende Menschen die Grenze. Vergangene Woche hatte sich dort lange Schlangen gebildet, nachdem die Trump-Regierung hunderte zusätzliche Grenzbeamte eingesetzt hatte. Trotz Wartezeiten von bis zu acht Stunden sagte López Obrador, es gebe keine «grösseren Probleme».

(SDA)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch