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«Keine Ministerien an Rechtsextreme»

Tausende sind am Mittwochabend in Wien auf die Strasse gegangen, um gegen die mögliche Regierungsbildung mit der FPÖ zu protestieren.

Aus Angst vor einer Regierungsbildung mit der FPÖ: Demonstranten marschieren durch Wien. (15. November 2017).
Aus Angst vor einer Regierungsbildung mit der FPÖ: Demonstranten marschieren durch Wien. (15. November 2017).
Helmut Fohringer, AFP
Die Menschen zünden Kerzen an ...
Die Menschen zünden Kerzen an ...
Joe Klamar, AFP
Tausende sind am Abend in Wien zusammen gekommen.
Tausende sind am Abend in Wien zusammen gekommen.
Helmut Fohringer, AFP
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Unter dem Motto «Ministerien nicht in die Hände von Rechtsextremen» bildeten Tausende Menschen in Wien eine Lichterkette. Sie protestierten gegen eine mögliche Regierungsbeteiligung der rechtspopulistischen FPÖ protestiert. Ein Bündnis katholischer und jüdischer Gruppen hatte die Demonstration vom Mittwochabend organisiert.

Die Menschen trugen Kerzen und bildeten eine Kette rund um das Regierungsviertel in der österreichischen Hauptstadt. Die Ministerien müssten Menschen vorbehalten sein, die keinerlei Verbindungen zur extremen Rechten und Neonazis hätten, unterstrichen die Organisatoren.

Van der Bellen erwägt Veto

In Österreich hatten vor einem Monat Parlamentswahlen stattgefunden. Der Wahlsieger, der voraussichtliche Regierungschef Sebastian Kurz von der konservativen ÖVP, lud die FPÖ zu Koalitionsgesprächen ein. FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache, mutmasslich künftiger Vizekanzler, bewegte sich als junger Mann in der Neonazi-Szene, tut dies aber als Jugendsünde ab.

Bis Weihnachten sollen die Koalitionsverhandlungen in Wien abgeschlossen sein. Präsident Alexander Van der Bellen behält sich vor, sein Veto gegen bestimmte Nominierungen einzulegen.

(SDA)

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