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IS bekennt sich zu Anschlag auf Karikaturenschau in Texas

Die IS-Terrormiliz hat sich zu dem Anschlag auf einen Wettbewerb von Mohammed-Karikaturen im US-Bundesstaat Texas bekannt. Zwei "Soldaten" des Islamischen Staates (IS) hätten auf die Ausstellung geschossen.

Dies erklärten die Extremisten am Dienstag über ihren Radiosender "Al-Bajan". Die ausgestellten Zeichnungen hätten den Propheten Mohammed verunglimpft. Zugleich kündigte der Sprecher weitere Angriffe in den USA an. US-Medien meinten am Dienstag, falls die Behauptung zutreffe, handle es sich um den ersten IS-Anschlag auf amerikanischen Boden. Dagegen sprachen US-Behörden bisher offiziell nicht von einem Terroranschlag. Einer der beiden Täter - ein zum Islam konvertierter Amerikaner - war nach Angaben der "New York Times" erst kürzlich erneut ins Visier der Bundespolizei FBI geraten - weil er Informationen über den IS in soziale Netzwerke gestellt habe. Bei den beiden Attentätern handle es sich nach Angaben der Zeitung um 30 und 34 Jahre alte Muslime aus Phoenix in Arizona, die dort im selben Appartementkomplex gelebt hätten. Sie hätten dort auch in derselben Moschee gebetet. Die beiden Attentäter hatten vor dem Veranstaltungszentrum in Garland, einem Vorort von Dallas, das Feuer auf einen Sicherheitsbeamten eröffnet. Die Sicherheitskräfte feuerten zurück und töteten die Männer. Islamfeindliche Organisatoren Die Ausstellung war von der islamfeindlichen Amerikanischen Initiative zur Verteidigung der Freiheit (AFDI) organisiert worden. Auf der Veranstaltung sprach auch der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders. Der IS hatte dem Westen mehrfach mit Anschlägen gedroht. Im März bekannten sich die Extremisten zum dem Anschlag auf das Nationalmuseum in Tunis mit mehr als 20 Toten. Auch einer der Attentäter von Paris stand in Verbindung mit dem IS. Die Terrormiliz beherrscht weite Gebiete in Syrien und im Irak. Die USA und ihre Verbündeten bombardieren seit Monaten Stellungen des IS in beiden Ländern.

SDA

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