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Hohe Geldstrafe wegen Tötung von Landleguan auf Galápagos-Inseln

Ein Busfahrer in Ecuador muss 15'500 Dollar Strafe zahlen, weil er auf den Galápagos-Inseln einen Landleguan überfahren hat. Die gefährdeten Tiere - auch Drusenköpfe genannt - werden bis zu 1,20 Meter lang.

Das Umweltministerium machte für die Tötung des Drusenkopfes (Conolophus subscristatus) auf der Insel Baltra auch den Verwalter des lokalen Flughafens und die kolumbianische Luftfahrtgesellschaft Avianca mitverantwortlich, wie die Verwaltung des Nationalparks des Galápagos-Archipels am Dienstag (Ortszeit) mitteilte. Der Bus brachte Passagiere vom Flughafen der kleinen vulkanischen Insel Baltra, auf dem die Touristen landen, zum sieben Kilometer entfernten Fährtransfer zur grösseren Nachbarinsel Santa Cruz. Das Personal des Nationalparks Galápagos fängt täglich die Drusenköpfe ein, die auf der Landebahn auf Baltra aufkreuzen, um zu verhindern, dass sie von den Flugzeugen überfahren werden. Die Tiere werden ausgesetzt. Die Weltnaturschutzunion (IUCN) listet die Landleguane der Galapagos-Inseln als gefährdet auf. Auf Baltra gab es während des Zweiten Weltkriegs einen US-Militärstützpunkt. Die Uniformierten sollen in ihrer Freizeit oft auf die Leguane geschossen haben und somit den Bestand dieser endemischen Art stark reduziert haben. Die Galápagos-Inselgruppe im Pazifik etwa 1000 Kilometer westlich von Ecuador ist Welterbe der UNO-Organisation UNESCO.

SDA

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