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Griechisches Parlament stimmt Namensänderung Mazedoniens zu

Nach einem fast 30-jährigen Streit gibt Athen sein Okay: Der nördliche Nachbar heisst künftig Nordmazedonien.

Griechisches Parlament sagt Ja zur Namensänderung. (24. Januar 2019)
Griechisches Parlament sagt Ja zur Namensänderung. (24. Januar 2019)
Angelo Tzortzinis

Das griechische Parlament hat am Freitag das Abkommen zur Überwindung des fast drei Jahrzehnte währenden Namensstreits mit dem Nachbarn Mazedonien gebilligt. 153 Abgeordnete votierten für das Abkommen. 146 stimmten dagegen. Es gab eine Stimmenthaltung. Dies teilte das Parlamentspräsidium mit.

Damit ist die Umbenennung des nördlichen Nachbarn Griechenlands von bislang Republik Mazedonien in Nordmazedonien unter Dach und Fach. Das Parlament in Skopje hat bereits das Abkommen und die entsprechenden Verfassungsänderungen abgesegnet.

Im Gegenzug für die Umbenennung des Nachbarlandes will Athen die Annäherung Skopjes an die EU sowie die Aufnahme des Nachbarn in die Nato nicht mehr blockieren. Nationalisten in beiden Ländern hatten bis zuletzt gegen diese Vereinbarung protestiert.

Nach der Erringung der Unabhängigkeit im Prozess des Zerfalls Jugoslawiens im Jahr 1991 wurde das Land unter dem Namen Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien (englische Abkürzung: FYROM) Mitglied der Vereinten Nationen. Griechenland bestand seitdem auf einer Namensänderung, weil eine Provinz im Norden des Landes ebenfalls den Namen Mazedonien (Altgriechisch: Makedonia) trägt.

AFP/nag

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