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Anschlag auf Haus von Aung San Suu Kyi verübt

Ein Unbekannter hat einen Molotowcocktail auf das Haus der Friedensnobelpreisträgerin geworfen. Verletzt wurde dabei niemand.

Anschlag auf das Haus der Friedensnobelpreisträgerin: Ein Polizist läuft den Barrikaden entlang, nahe des Residenz von Aung San Sus Kyi. (1. Februar 2018)
Anschlag auf das Haus der Friedensnobelpreisträgerin: Ein Polizist läuft den Barrikaden entlang, nahe des Residenz von Aung San Sus Kyi. (1. Februar 2018)
Keystone
Die Politikerin und Friedensnobelpreisträgerin sei zum Zeitpunkt der Tat am Donnerstagmorgen aber nicht zu Hause gewesen, verletzt worden sei niemand, sagte Regierungssprecher Zaw Htay.
Die Politikerin und Friedensnobelpreisträgerin sei zum Zeitpunkt der Tat am Donnerstagmorgen aber nicht zu Hause gewesen, verletzt worden sei niemand, sagte Regierungssprecher Zaw Htay.
Keystone
In dem Gebäude stand die heutige faktische Regierungschefin zu Oppositionszeiten viele Jahre unter Hausarrest.
In dem Gebäude stand die heutige faktische Regierungschefin zu Oppositionszeiten viele Jahre unter Hausarrest.
AFP
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Auf das Haus von Burmas Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi in der ehemaligen Hauptstadt Rangun ist am Donnerstag ein Anschlag verübt worden. Nach Angaben der Polizei wurde gegen 06.30 Uhr Ortszeit (00.00 MEZ) ein Molotow-Cocktail auf das Gebäude geworfen.

In dem Gebäude stand die heutige faktische Regierungschefin zu Oppositionszeiten viele Jahre unter Hausarrest. Nach ersten Erkenntnissen entstand nur geringer Sachschaden. Verletzt wurde niemand.

Die «Staatsrätin» – so der offizielle Titel – war nach Angaben einer Regierungssprecherin zu diesem Zeitpunkt nicht in dem Haus. Die 72-Jährige hielt sich in Naypyidaw, der heutigen Hauptstadt des südostasiatischen Landes auf. Die Polizei veröffentlichte auch das Foto eines Verdächtigen - ein etwa 40 Jahre alter Mann, der den für Burma typischen Wickelrock trug.

Internationale Kritik

Suu Kyi hatte in dem Gebäude, das an einem See liegt, bis zu ihrer Freilassung 2010 insgesamt 15 Jahre unter Hausarrest verbracht. Später empfing sie dort auch wichtige Staatsgäste.

Die Nobelpreisträgerin steht derzeit wegen des brutalen Vorgehens von Burmas Armee gegen die muslimische Minderheit der Rohingya international in der Kritik. Mehr als 680 000 Muslime sind ins Nachbarland Bangladesh geflohen.

dapd/kaf

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