Ivanka Trump und Kushner haben 82 Millionen Dollar verdient

Einem Bericht der «Washington Post» zufolge gibt es zwischen den Einkünften von Jared Kushner und Ivanka Trump grosse Unterschiede.

Die Zeitung schätzt sein Vermögen im vergangenen Jahr auf 179 bis 735 Millionen Dollar, das seiner Frau auf 55,3 bis 75,6 Millionen Dollar.

Die Zeitung schätzt sein Vermögen im vergangenen Jahr auf 179 bis 735 Millionen Dollar, das seiner Frau auf 55,3 bis 75,6 Millionen Dollar. Bild: Saul Loeb/AFP

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Ivanka Trump und ihr Ehemann Jared Kushner haben nach einem Medienbericht im vergangenen Jahr mindestens 82 Millionen Dollar an Einkommen erzielt - neben ihren Beratertätigkeiten im Weissen Haus.

Wie die «Washington Post» am Dienstag berichtete, flossen der Tochter von US-Präsident Donald Trump 3,9 Millionen Dollar aus ihren Anteilen an dem familieneigenen Hotel Trump International in Washington zu.

Hinzu kam eine Abfindung der Trump Organization von mehr als zwei Millionen Dollar, wie die Zeitung unter Berufung auf Einkommensnachweise des Paars berichtete. In der Trump Organization hatte der US-Präsident seine Geschäftsaktivitäten gebündelt. Seit seinem Amtsantritt wird sie von seinen beiden Söhnen geleitet.

Job im Weissen Haus auf Eis gelegt

Kushners Einkünfte waren laut dem Bericht deutlich höher als die seiner Frau: Donald Trumps Schwiegersohn kommt demnach auf insgesamt 70 Millionen Dollar. Mehr als fünf Millionen Dollar Einkommen erwirtschaftete er demnach mit der Immobilienfirma Kushner Cos. durch einen Apartmentkomplex im Bundesstaat New Jersey. Kushner habe Einkünfte aus dutzenden Firmen deklariert, die zum familieneigenen Immobilienkonzern gehören.

Die Zeitung schätzt sein Vermögen im vergangenen Jahr auf 179 bis 735 Millionen Dollar, das seiner Frau auf 55,3 bis 75,6 Millionen Dollar. Die grosse Bandbreite ergibt sich aus Besonderheiten bei der Erfassung durch die US-Ethikbehörde.

Ivanka Trump und Kushner hatten ihre Managementaktivitäten für ihre Firmen für die Zeit ihrer Beratertätigkeiten im Weissen Haus auf Eis gelegt, um Interessenkonflikte zu vermeiden. Die Einkünfte sprudeln dennoch munter weiter. (sep/sda)

Erstellt: 12.06.2018, 15:24 Uhr

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