Zum Hauptinhalt springen

Neuer Job wegen CoronaAus dem Roboterlabor in den Führerstand

Wie systemrelevant ist Ihre Arbeit? Die Pandemie bringt viele dazu, sich beruflich neu zu orientieren. Drei Umsteiger erzählen von ihrem Stellenwechsel.

Einst entwickelte sie Roboter und erforschte Proteinstrukturen. Nun ist Isabelle Martiel in der Ausbildung zur Lokführerin.
Einst entwickelte sie Roboter und erforschte Proteinstrukturen. Nun ist Isabelle Martiel in der Ausbildung zur Lokführerin.
Foto: Samuel Schalch

Bei der Büroarbeit zu Hause am Esszimmertisch kommt man schon mal ins Grübeln. Vermisse ich eigentlich meine Kollegen und meinen Chef im Arbeitsalltag? Oder bin ich ganz froh darüber, dass ich die nur noch ab und zu auf Distanz im Videochat sehe? Solche Fragen beschäftigen Berufstätige in der Corona-Krise. Das sagt Conradin Cramer, Vorsteher des Erziehungsdepartements Basel, der die Berufsberatung unter sich hat.

Corona habe die Nachfrage für Beratungsgespräche zur beruflichen Neuorientierung klar verstärkt. Viele müssen einen neuen Job in einem anderen Bereich suchen, weil ihre Branche in der Krise steckt und die Aussichten düster sind. Die Berufsberatung in Bern hat deshalb eine SOS-Corona-Laufbahnberatung ins Leben gerufen. Das Angebot richtet sich an Menschen, die wegen der Pandemie in der Ausbildung oder am Arbeitsplatz in Schwierigkeiten geraten sind.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.