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TV-Kritik «Tatort»Aufgebügelte Konflikte

Nein, mit dieser Medizin heilt der Vater seine Tochter nicht.

Am schönsten Sind die Szenen, in denen Fellner und Eisner miteinander allein sind.

31 Kommentare
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    Markus Roth

    Ich bringe bei der Tatort-Rezension selten wirklich negative Kritik an, aber bei diesem chaotischen Krimi mache ich eine Ausnahmen. Es gab während 90 Minuten soviele Wendungen und Sichtwechsel wie in einer ganzen Staffel 24, eine Protagonistenflut, mit der Shakespeare ein 4-stündiges Drama hätte inszenieren können und Dialoge, welche so plakativ aufgesetzt wirkten, dass einem manchmal das Fremdschämen im Halse stecken blieb und was hat das mit dem Professor in seinem Forscherinnenharem denn sein sollen?

    Eine Verschwendung wirklich guter Schauspieler, welche sich sichtlich Mühe gaben, sich mit den aufgesetzten Dialogen nicht zu verhaspeln oder diese noch mehr oder weniger ernst rüberzubringen.

    Weniger wäre da einigers mehr gewesen, schade. Auch der bei diesem Team ansonsten doch überzeugende trockene Wiener Humor ist da im Drehbuch stecken geblieben, da tut einem danach nicht nur der Rücken weh.