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Gymnasium 2022Auffrischungskur für die Zürcher Gymis

Mehr Mathematik und flächendeckend Informatik: Die geplante Weiterentwicklung der Zürcher Gymnasien kommt nun in die Vernehmlassung.

Die Details der Auffrischungskur «Gymnasium 2022» liegen im Kanton Zürich nun auf.
Die Details der Auffrischungskur «Gymnasium 2022» liegen im Kanton Zürich nun auf.
Foto: Keystone

Die Bildungsdirektion hat das Projekt «Gymnasium 2022» in gesetzliche Grundlagen gepackt. Am Freitag startete die Vernehmlassung dazu. Damit die qualitativ hochstehende Ausbildung an Zürcher Gymnasien auch in Zukunft gewährleistet ist, sollen die Gymnasien weiterentwickelt werden, wie der Regierungsrat am Freitag mitteilte.

Mit dem Projekt «Gymnasium 2022» packt der Kanton Zürich mehrere Themen an: Die Kantonsschulen stimmen ihren Unterricht auf den Lehrplan 21 ab, stärken den sogenannten MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) und führen flächendeckend Informatik als Fach ein.

Die gesetzlichen Grundlagen für die Umsetzung des Projekts hat die Bildungsdirektion gemeinsam mit Fachleuten und Vertreterinnen der Gymnasien entworfen. Bildungsrat und Regierungsrat haben die Gesetzesentwürfe jetzt zur Vernehmlassung freigegeben. Diese dauert bis Ende September.

Einführung im Jahr 2023 geplant

Die Gesetze sollen in der ersten Jahreshälfte 2021 beschlossen und auf das Schuljahr 2023/2024 in Kraft gesetzt werden. Dadurch sollen die Schulen genügend Zeit bekommen, um die Umsetzung vorzubereiten. Es gilt insbesondere die Stundentafeln und die Lehrpläne zu erarbeiten.

Auch auf Bundesebene tut sich etwas. Zurzeit wird ein Projekt zur Weiterentwicklung der gymnasialen Maturität erarbeitet. Unter anderem wird der Rahmenlehrplan der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) überarbeitet. Die Arbeiten an den Lehrplänen im Kanton Zürich werden auf das gesamtschweizerische Projekt abgestimmt. (sda)

SDA