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FussballserieAuf dem Platz kämpfen sie um Punkte, daneben für Gleichstellung

Der FC Wädenswil stellt derzeit das stärkste Frauenteam der Region. Dennoch sind die Wädenswiler Fussballerinnen von einer Gleichstellung mit den Männern weit entfernt.

Haben den Aufstieg als Ziel: FC-Wädenswil-Trainer Christian Geiger und die Spielerinnen Janine Frey und Lillo Geiger vor dem Training auf dem Sportplatz Beichlen.
Haben den Aufstieg als Ziel: FC-Wädenswil-Trainer Christian Geiger und die Spielerinnen Janine Frey und Lillo Geiger vor dem Training auf dem Sportplatz Beichlen.
Foto: Sabine Rock

Hätte der Lockdown im Frühling nicht für den Abbruch der letzten Saison gesorgt, würden die Wädenswiler Fussballerinnen heute mit grosser Wahrscheinlichkeit in der 1. Liga spielen. Mit vier Punkten Vorsprung standen sie in der Winterpause an der Tabellenspitze der 2. Liga. Der Ärger über die Nichtwertung dieser halben Saison ist bis heute nicht verflogen. «Den Artikel, der dieser Regelung zugrunde liegen soll, konnte mir bis heute niemand zeigen», sagt Trainer Christian Geiger.

Der Aufstieg ist weiterhin das erklärte Ziel – auch wenn die aktuelle Saison zur Eindämmung der Corona-Krise erneut unterbrochen wurde. «Mit einem derart sportlichen Team gibt es wohl keine andere Vorgabe», sagt Geiger, der einige der Spielerinnen trainiert, seit sie etwa zehnjährig waren. Doch ein Selbstläufer ist das Vorhaben nicht: Momentan liegen die Wädenswilerinnen auf Platz zwei. «Den Überraschungseffekt haben wir nun nicht mehr auf unserer Seite», sagt der Trainer. Mittlerweile wüssten die gegnerischen Teams um die Laufstärke und Schnelligkeit der jungen Truppe.

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