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Fussball 3. LigaAuch Herrliberg schlägt Aufstiegsfavorit Pfäffikon

Wichtiger Auswärtssieg für Wädenswil 2 +++ Stäfa zeigt eine Reaktion. +++ Meilen behält gegen Weisslingen seine weisse Weste.

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Wichtiger Auswärtssieg für Wädenswil 2

Die Linksufrigen gewannen in der Gruppe 2 bei Croatia 2:0. Weil das Team der Trainer Daniel Gurt und Thomas Krauer auf Ende Saison einen gesicherten Mittelfeldplatz anpeilt, war dieser Erfolg wichtig. Wädenswil überholte damit mit vier Punkten nach drei Partien Croatia (3/3) in der Tabelle. Die Linksufrigen möchten noch etwas anderes erreichen. «Wir wollen die jungen Spieler, die von den Junioren zu uns kommen, weiterentwickeln. Vielleicht schafft es dann der eine oder andere Youngster sogar ins Fanionteam», berichtet Daniel Gurt. Die Zusammenarbeit mit dem Faniontem funktioniere sehr gut, ergänzt der Trainer.

Croatia - Wädenswil 2 0:2 (0:1). Tore: 23. Wenger 0:1. 60. Gloor (Foulpenalty) 0:2.

Stäfa zeigt eine Reaktion

Das Team von Trainer Urs Fritschi reagierte auf das verlorene Spiel am vergangenen Donnerstag in Hinwil und erkämpfte sich gegen Männedorf einen verdienten 2:0 Erfolg.

Stäfa startete wiederum fulminant und hatte schon in der 3. Minute eine Riesenchance durch Da Silva. In der 10. Minute setzte sich A. Wetter mit einem Energieanfall durch, spielte auf Jens Saethre, dieser verpasste knapp. In der 16. Minute forderte Männedorfs Pause, aber vor allem die Anhänger von Männedorf einen Penalty, aber der gut stehende Schiedsrichter winkte klar ab. Mit dieser Aktion kam Männedorf erstmals in den Strafraum von Stäfa. In der ersten Halbzeit wurde Männedorf nur noch einmal gefährlich mit einem Freistoss, getreten durch Carbonaro, aber der Schuss folg über das Tor. Nach einem schönen Angriff von Stäfa in der 32. Minute traf Elia Schmitt nur die Latte. Der Donnerstagabend kam sicher einigen Spielern und auch Zuschauern in den Sinn, Stäfa spielte, hatte sehr viel Chancen aber erzielte keinen Treffer bis zur 42. Minute. Jonas Elmer trat einen Eckball von rechts, der Ball kam zu Nico Monn der am hinteren Pfosten per Kopf das vielbejubelte erste Tor für Stäfa erzielte. Mit diesem Führungstreffer ging es in die Pause.

Die erste Halbzeit zusammengefasst: Stäfa spielte, hatte viele Chancen und ging mit einer zu knappen Führung in die Pause. Die zweite Halbzeit lief etwas anders, Stäfa nahm etwas Gas weg, Männedorf stieg etwas härter ein, dadurch kam auch Männedorf etwas besser zur Geltung. Dadurch hatten sie auch die eine oder andere Chance im Gegensatz zur ersten Halbzeit. Aber wenn es etwas zu halten gab, hielt Torhüter Fabian De Roos gut, er der das erste Spiel für Stäfas erste Mannschaft machte. In der 65. Minute wurde Basil Kelterborn eingewechselt, der nun jüngste Spieler auf dem Platz (mit Jahrgang 2003) brauchte genau 7. Minuten um den zweiten Treffer für Stäfa zu erzielen. Einige Minuten später lag auch noch der dritte Treffer für Stäfa in der Luft, fiel aber nicht. Das Schlussresultat ist absolut verdient, hätte aber auch noch etwas höher ausfallen können. Stäfas Trainer war ob dem Sieg natürlich hochzufrieden. Er meinte aber, Stäfa hätte auch in der zweiten Halbzeit so weiterspielen sollen wie in der ersten. Das gilt es für die Zukunft zu verbessern. Hier noch ein besonders Lob an den Fanclub scharfe Egge, der Stäfas Mannschaft über die gesamte Spielzeit Antrieb.

FC Stäfa – FC Männedorf 2 2:0 (1:0). Frohberg: 220 Zuschauer . Tore: 42. Monn 1:0. 72. Kelterborn 2:0. Stäfa: De Roos; Grolp, Schwarz, Wymann (65. Kelterborn), Eichenberger (86. Roth); Elmer, Monn, A. Wetter, Saethre (86. Lipovica); Schmitt (65. Bajrami), Da Silva Männedorf: Lobnik; Bochicchio (80. Eyob), Mujota, Viscaya, Nauli; Serra, Krebser, Janku (85. Schmid), Mathis (71. Fernandes); Pause(36. Fietz, 46. Pause), Carbonaro.

Meilen behält gegen Weisslingen seine weisse Weste

Meilen setzt seinen Siegeszug in der Gruppe 6 fort. Nach dem Derby-Startsieg gegen Herrliberg und dem Erfolg bei Aufstiegsanwärter Pfäffikon gewann das Team von Trainer Kurt Kobel nun gegen Weisslingen 5:0. Der Sieg hätte bei besserer Chancenauswertung gar noch höher ausfallen können. Die Meilemer zieren mit dem Punktemaximum die Tabellenspitze.

Meilen - Weisslingen 5:0 (2:0). Tore: 15. Zimmermann 1:0. 29. Trazza 2:0. 47. Mühlbauer 3:0. 59. Trazza (Penalty) 4:0. 64. Simone 5:0. – Bemerkung: 45.+2. Lattenschuss Ruckstuhl (M).

Auch Herrliberg schlägt Aufstiegsfavorit Pfäffikon
Kevin Linder (in der Mitte, am Ball) war auch gegen Pfäffikon kaum zu halten.
Kevin Linder (in der Mitte, am Ball) war auch gegen Pfäffikon kaum zu halten.
Foto: Michael Trost

Eine Woche, nachdem Meilen in Pfäffikon gewonnen hat, konnte auch Herrliberg den Aufstiegsfavoriten der Gruppe 6, Pfäffikon, schlagen. Das Team von Trainer Beni Benz gewann zu Hause 3:2. Der Seeklub übernahm sofort die Initiative und wurde durch zwei schnelle Goals von Captain Kevin Linder in der 3. und 8. Minute belohnt. Beim ersten Treffer leistete Lenny Brauchli tolle Vorarbeit. In der 23. Minute konnte Pfäffikon mittels Foulelfmeter erhöhen. Zwei Minuten später erhielt auch der Seeklub einen Penalty zugesprochen. Doch Lindner verschoss. Kurz nach der Pause kamen die Oberländer zum Ausgleich. Dabei sah Goalie Michael Lichtin schlecht aus. Er unterlief einen eigentlich harmlosen Flankenball, der anschliessend im Tor landete. Die Gastgeber zeigten danach Moral. Sie wollten den Sieg. Diesen bewerkstelligte ein Traumtor von Robin Buri in der 75. Minute.

Herrliberg 1 - Pfäffikon 1 3:2 (2:1). Tore: 3. Linder 1:0. 8. Linder 2:0. 23. Fenner (Foulpenalty) 2:1. 48. Steiner 2:2. 75. Buri 3:2. – Bemerkung: 25. Linder (H) schiesst Penalty an Pfosten.

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