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Skateranlage in KilchbergAnwohner rekurriert gegen den Mehrgenerationenpark

Die Gemeindeversammlung Kilchberg hat Ja gesagt zum Mehrgenerationenpark Hochweid. Ein Anwohner sieht im Projekt jedoch einen Verstoss gegen übergeordnetes Recht.

Auf dem Feld, das an die Fussballplätze grenzt, soll der Mehrgenerationenpark entstehen. Doch ein Rekurs bremst die Umsetzung.
Auf dem Feld, das an die Fussballplätze grenzt, soll der Mehrgenerationenpark entstehen. Doch ein Rekurs bremst die Umsetzung.
Archivfoto: André Springer

Es war eine turbulente Gemeindeversammlung am 15. September. Traktandiert war der umstrittene Mehrgenerationenpark: Auf der Hochweid, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Hallenbad und den Sportplätzen, aber auch zum Alterszentrum und zum See-Spital, ist ein Mehrgenerationenpark geplant. Dessen Herzstück ist eine Skateranlage. Zu später Stunde hiess die Versammlung den 972’000-Franken-Kredit für die Anlage schliesslich gut.

Bis sie gebaut wird, dürfte es allerdings noch eine Weile dauern. Denn ein Anwohner hat gegen den Mehrgenerationenpark einen Rekurs eingereicht. Und zwar beim Bezirksrat, dem Aufsichtsorgan über die Gemeinden. Doch dieser ist nicht zuständig. Denn der Rekurrent bemängelt nicht eine Verletzung der politischen Rechte, sondern die Standortwahl – unter Berufung auf die Bundesverfassung. Zuständig ist somit das Baurekursgericht. An dieses hat der Bezirksrat den Rekurs weitergeleitet, wie Armin Steinmann, Präsident des Bezirksrats, auf Anfrage bestätigt.

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