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Was wir nach Corona tun wollen – Teil 3Ans Dorffest mit Freunden, die man nur einmal im Jahr und nur dort trifft

Was werden wir als erstes machen, wenn wir uns wieder frei bewegen können? Unsere Autorinnen und Autoren haben es aufgeschrieben.

Einmal im Jahr wird das Biathlondorf Antholz zum Treffpunkt für die Südtiroler, die einander nach einigen Bieren von Lebenskrisen und Liebeskummer erzählen.
Einmal im Jahr wird das Biathlondorf Antholz zum Treffpunkt für die Südtiroler, die einander nach einigen Bieren von Lebenskrisen und Liebeskummer erzählen.
Foto: Getty Images/iStockphoto

Mich reizt das Dorffest in Antholz

Lissi Pörnbacher

Wenn du mehr als fünfzig Tage lang eingesperrt bist in dem Dorf in Südtirol, in dem du aufgewachsen bist, dann wird ein Gedanke laut: Wenn du wieder raus darfst, fahr, soweit du kannst – geniesse die Freiheit, entdecke das Land, in dem du lebst, fahr nach Sizilien oder zumindest nach Rom. Dann kommt der 8. Mai und die Beschränkungen zur Eindämmung der Coronapandemie werden gelockert. Was machst du mit der Zahl der Möglichkeiten?

Einer der ersten Orte, den ich aufsuchte nach dem 8. Mai, war der letzte, an dem ich vor dem Lockdown gefeiert hatte – und es ist der nächstgelegene, mein Nachbardorf im Antholzertal. Dieses Tal sieht aus wie ein langgezogenes S, das im Norden in einen See mündet. Wer dem S entlangfährt, kann beobachten, wie die Temperaturanzeige im Auto um rund zehn Grad nach unten geht.

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