Winterthur

Ursache des Altstadt-Brands bleibt unbekannt

Nach dem Stephanstag-Feuer an der Technikumstrasse suchen Brandermittler nach dem Auslöser. Das Haus musste stabilisiert werden.

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Nach dem Brand an der Technikumstrasse 24 liefen die Aufräum- und Ermittlungsarbeiten am Donnerstag auf Hochtouren. Das Brandermittlungs-Team der Kantonspolizei inspizierte das Altstadthaus und suchte nach der Brandursache. Ergebnisse wurden vorerst nicht kommuniziert.

Der Brand lief glimpflich ab: Verletzt wurde niemand, und da auch kein starker Wind wehte, sprangen die Flammen nicht auf die umliegenden Häuser über. In der Wohnung, in welcher das Feuer ausbrach, wohnte dem Vernehmen nach eine Familie – diese war aber zum Zeitpunkt des Brandes nicht Zuhause.

Personen, welche Beobachtungen gemacht haben, sollen sich nach wie vor bei der Kantonspolizei melden, unter der Telefonnummer 044 247 22 11.

Es drohte ein Einsturz

Das schmale Haus musste statisch gesichert werden. Durch den Brand, der im dritten Stockwerk und im Dachboden wütete, kam es stellenweise zu einer Einsturzgefahr. Ein Statiker der Feuerwehr analysierte die Lage und es wurden insgesamt 48 Stützen montiert. Eine Baufirma arbeitete zudem an einem Notdach, und auch die Gebäudeversicherung nahm einen Augenschein.

Noch nicht vor Ort war der Besitzer des Hauses: Markus Feusi, der das Malergeschäft im Erdgeschoss führt, erfuhr vom Brand in seinem Haus aus grosser Entfernung – er weilt in den Weihnachtsferien in Thailand.

Schock für Sandwich-König

Einen Schock zu verdauen hatte der als «Sandwich-König» bekannte Hasan Kandil. Nach einem missverständlichen Anruf einer Bekannten dachte Kandil, das Feuer sei in seinem Verkaufsgeschäft zwei Häuser weiter ausgebrochen, wo er seit einem halben Jahr belegte Brote verkauft. Erst vor Ort löste sich das Missverständnis auf: «Ich war erleichtert», sagt Kandil. «Aber das wichtigste ist, dass niemand verletzt wurde.» Er habe viele Gespräche mit besorgten Nachbarn geführt. Allen sei bewusst, dass es die alten, dicht zusammenstehenden Häuser bei einem Feuer jederzeit schlimmer treffen könnte.

Erstellt: 27.12.2018, 11:58 Uhr

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