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Lichtstreit in RapperswilAltstadtbewohner von Rapperswil bleiben lieber im Dunkeln

Knatsch um die Allee bei der Seebadi Rapperswil: Was den Altstadtbewohnern als Ruhezone zugesichertwurde, soll nun mit LED-Lampen beleuchtet werden. Altstadtvertreter fühlen sich vor den Kopf gestossen.

Es werde Licht: Im hinteren Teil der Bühlerallee ist laut Stadt «eine dezente LED-Beleuchtung» geplant. Altstadtvertreter monieren, dieser Bereich gehöre zur Ruhezone.
Es werde Licht: Im hinteren Teil der Bühlerallee ist laut Stadt «eine dezente LED-Beleuchtung» geplant. Altstadtvertreter monieren, dieser Bereich gehöre zur Ruhezone.
Foto: Pascal Büsser

Viel Lärm um die vermeintliche Ruhezone der Rosenstadt: Um die Bühlerallee, die zur Rapperswiler Seebadi führt, ist erneut eine Debatte entbrannt. Der Bereich zwischen Kapuzinerzipfel und Giessi gab zuletzt bei der Diskussion um das neue Badi-Bistro zu reden. Kritiker des Vorhabens, darunter Vertreter des Vereins wohnliche Altstadt, beriefen sich schon damals auf eine jahrzehntealte Übereinkunft zwischen Stadt und Altstadtbewohnern: Nach dieser soll die Bühlerallee auf dem genannten Abschnitt von Anlässen, Lärm und zu viel Volksaufmarsch verschont bleiben. Die vordere Seepromenade eine belebte Flaniermeile – auch mal mit Trubel und Rambazamba –, die hintere eine Ruhezone, die auch abends dunkel bleiben soll. Nun aber sei diese Übereinkunft peu à peu am Bröckeln, kritisiert der Verein wohnliche Altstadt Rapperswil. Das werde nicht akzeptiert.

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