Zum Hauptinhalt springen

Zürcher ObergerichtAggressiver Ehemann wird freigesprochen

Ein 30-jähriger Afghane hat seine Ehefrau während eines Streits gewürgt. Doch die Beweise fehlen, dass ihr Leben dabei in Gefahr war.

Das Obergericht spricht den Beschuldigten, wie schon das Bezirksgericht Meilen, frei.
Das Obergericht spricht den Beschuldigten, wie schon das Bezirksgericht Meilen, frei.
Archivfoto: Urs Jaudas

Was genau in der gemeinsamen Wohnung geschah, kann nur das beteiligte Ehepaar sagen. Sie sagt, sie sei in der Wohnung im Bezirk Meilen nahe dem Tod gewesen. Er hingegen will sie gar nicht gewürgt haben. Das Bezirksgericht Meilen sprach den 30-jährigen Afghanen frei. Zwar könnten Hautrötungen an ihrem Hals, die vier Stunden nach dem Vorfall notiert wurden, als Würgemale interpretiert werden. Doch könne nicht davon ausgegangen werden, dass sie dem Tod nahe war. Die Anklage wegen Gefährdung des Lebens wies das Gericht darum ab. Die Ehefrau des Beschuldigten zog das Urteil ans Obergericht.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.