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Fussball 3. Liga4:0 - Meilens fünfter Sieg im fünften Meisterschaftsspiel

Favorit Stäfa verliert auch in Rüti +++ Herrliberg gewinnt Verfolgerduell klar 3:0 +++ Sieger Wädenswil tauscht Heimvorteil und das Skore

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Favorit Stäfa verliert auch in Rüti

Am Schluss ging das Team von Trainer Urs Fritschi in Rüti klar und deutlich 1:4 unter. So setzte es wie in Hinwil eine weitere Auswärtsniederlage ab.

Die erste Chance des Spiels hatte Stäfa schon in er dritten Minute nach einem Eckball. Danach war das Spiel bis zur 10. Minute ausgeglichen. Nur eine Minute später wurde Jens Saethre im Strafraum gefällt, der Schiri pfiff Penalty. Jonas Elmer nahm Anlauf, doch der Torhüter hatte etwas gegen die Stäfner Führung und hält. Stäfa hatte bis zum ersten Rütner Treffer etwas mehr vom Spiel und auch mehr gute Torchancen. Kurz vor der Pause erzielte Rüti zwei Tore zur 2:0-Pausenführung. Warum ging Stäfa mit Rückstand in die Pause? Vor allem zwei Sachen fielen auf. Erstens gab es zu viele Fehlzuspiele und zweitens war der Seeklub zu wenig kaltblütig im Abschluss.

Nach der Pause hatte Stäfa in der 47. Minute eine Chance zum Anschlusstreffer nach einem Freistoss. Endlich in der 50. Minute erzielte Sascha Wymann den Anschlusstreffer. Leider ging aber weiter nicht viel nach vorne. Rüti agierte agiler und war oft vor den Stäfner Spieler am Ball. So kam es, dass Rüti mit einem weiteren Treffer wieder mit zwei Toren in Führung ging und in der Nachspielzeit sogar den vierten Treffer markierte.

Nach dem Spiel meinte Stäfas Assistenztrainer Mutlu Karakoc: «Der Kopf sei das Problem, Fussball spielen können alle. Weil der Kopf nicht frei ist, gibt es viele Fehlpässe, man ist zu langsam und auch im Abschluss könnte mehr gehen. Nun gilt es bis zum nächsten Spiel den Kopf freizubekommen.»

Stäfa konnte die tolle Leistung im Cup gegen Brüttisellen-Dietlikon nicht bestätigen. Eine Woche zuvor schaltete der Drittligist die Oberklassigen aus. Am 10. Oktober kommt es in Meilen zur Partie gegen Stäfa. Ob die Begegnung zwischen den beiden Traditionsvereinen dann auch ein Spitzenspiel ist? (bf)

Rüti 2 - FC Stäfa 4:1 (2:0). Tore: 36. Sabotic 1:0. 42. Behuli 2:0. 50. Wymann 2:1. 83. Karalic 3:1. 90.+3 Muaremi 4:1. - Stäfa: Brecher; Monn, Roth (63. Uhr), Schwarz, Grolp (78. Lipovica); Elmer, A. Wetter, Saethre; Wymann, Da Silva, Kelterborn (46. Scholler). - Bemerkungen: 11. Penalty für Stäfa, Rütis Torhüter hält den Elfer von Elmer. 37. Rütis Torhüter lenkt Schuss von Jens Saethre an die Latte.

Herrliberg gewinnt Verfolgerduell klar 3:0

Was für eine erfolgreiche Woche für Herrliberg. Am Dienstag qualifizierte sich das Team von Trainer Beni Benz für die 3. Runde des FVRZ-Cups. Die Rechtsufrigen gewannen beim Viertligaspitzenteam Oberglatt dank eines Tores in der Nachspielzeit 3:2.

Herrlibergs Gegner in der 3. Cuprunde am Donnerstag, 29. Oktober, ist ein bekanntes Team. Pfäffikon aus der gleichen Drittligagruppe wird auf der Sportlanlage Langacker zu Gast sein. Gewinnen die Gastgeber, stehen sie bereits in den Achtelfinals.

Nun schlug Herrliberg 1 im Verfolgerduell in der Gruppe 6 Wetzikon 2 gleich 3:0. Der Seeklub ging mit einem verdienten 1:0 in die Pause, hätte gar kurz vor dem Seitenwechsel das 2:0 schiessen können. Kurz nach der Pause wurde ein Wetziker des Feldes verwiesen. Die Gastgeber gingen danach souverän mit dem Überzahlspiel um.

Herrliberg 1 - Wetzikon 2 3:0 (1:0). Tore: 13. Ledergerber (Handspenalty) 1:0. 61. Carlson 2:0. 80. Schwarz 3:0. - Herrliberg 1: Kaiser; Carlson (65. Daull), Furrer, I. Lustgarten; A. Lustgarten (88. Ledergerber); Perucchini; Grimm, Brauchli (57. Buri), Vizner (65. Gunvad), Ledergerber (74. Haussmann); Linder (59. Schwarz). - Bemerkung: 48. Gelb-rote Karte gegen Wetzikon.

Sieger Wädenswil tauscht Heimvorteil und das Skore

In der Gruppe 1 schlug Wädenswil zu Hause den Tabellenletzten Red Star 3 mit 3:2. Ursprünglich hätte der Match in Zürich stattgefunden. Doch die Platzverhältnisse auf der Brunau waren wegen des Dauerregens miserabel. Wädenswil bot an, jetzt in Wädenswil und dafür in der Rückrunde in Zürich zu spielen. Red Star willigte ein.

Die Stadtzürcher gingen in der 6. Minute durch einen direkt verwandelten Corner in Führung. Doch die Wädenswiler liessen sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen und drehten das Skore auf 3:1. Das 2:1 kurz nach der Pause war ein direkt verwandelter Freistoss von Mendim Gurgurovci. «Ja, das kann er», lobte Trainer Tony Vanaria seinen Akteur.

Die nächsten Gegner von Wädenswil in der Meisterschaft sind die Spitzenteams Thalwil 2 und Wollerau. Vanaria freut sich auf die schwierigen Aufgaben. «Da kann mein junges Team zeigen, wie weit es ist», begründet er. Bereits am Donnerstag empfangen die Linksufrigen in der 2. Runde des FVRZ-Cups das gleichklassige Bülach. Das erste Spiel musste verschoben werden, weil der Schiedsrichter nicht erschienen war.

Red Star 3 - Wädenswil 2:3 (1:1). Tore: 6. Dubno 1:0. 33. Schiesser 1:1. 49. Gurgurovci 1:2. 56. Lukas Läubli 1:3. 79. Dubno 2:3. – Bemerkung: 80. Gelb-rote Karte Sacconi (W).

4:0 - Meilens fünfter Sieg im fünften Meisterschaftsspiel

In der Gruppe 6 der 3. Liga gewann Meilen auch seine fünfte Partie. Diesmal zu Hause mit 4:0 gegen den Tabellenletzten Zollikon. Trotz des klaren Resultates hatten die Gastgeber drei Hindernisse zu überwinden. "Meilen hat seit Jahren Mühe mit der Spielweise von Zollikon", berichtete bereits vor der Partie Trainer Kurt Kobel. Er selber ist zwar erst seit diesem Sommer für das Meilemer Team verantwortlich, aber das hätten ihm die Spieler mitgeteilt.

Dann kam der Kunstrasen dazu, auf dem gegen Zollikon wegen des langanhaltenden Regens gespielt werden musste. "Der Kunstrasen in Meilen ist enger als der Naturrasenplatz. Deshalb ist es auf dem Kunstrasen einfacher für die Mannschaft, die verteidigt", ergänzte der Coach. Doch er und sein Team hatten Glück. Bereits in der 21. Minute brach der Tor-Bann. Nach einem Standard konnte der Ball zwar von Zollikon abgewehrt werden, aber der Abpraller flog vor die Füsse von Samuel Zimmermann, der das Leder zum 1:0 für Meilen unter die Zolliker Latte schoss. Zwei Minuten später konnte Joel Keller gar auf 2:0 erhöhen. Das entmutigte das junge Zolliker Team aber nicht. Vor dem Seitenwechsel kam die Equipe von Trainer Tomas Hermida noch zu drei Möglichkeiten. "Zum Glück konnten wir ohne Gegentor in die Pause gehen", meinte Kurt Kobel. Am Schluss stand es dank einer Doublette von Marco Ruckstuhl 4:0.

Am kommenden Sonntag reist Meilen zum wieder erstarkten Hinwil. Am übernächsten Samstag, 10. Oktober, kommt es dann in Meilen zum brisanten Derby gegen Stäfa.

Meilen - Zollikon 4:0 (2:0). Tore: 21. Zimmermann 1:0. 23. Keller 2:0. 50. Ruckstuhl 3:0. 64. Ruckstuhl 4:0.

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