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Harte Strafe für Pädo-Bild19-Jähriger darf nie mehr mit Kindern arbeiten

Pädophile werden nach Straftaten mit lebenslangen Tätigkeitsverboten mit Kindern belegt. Die Gerichte sind sich aber noch nicht einig, welche Ausnahmen gelten sollen.

Das Internet hat der Kinderpornografie Tür und Tor geöffnet. Die Fahnder stossen auf schwere Taten oder wie in den beschriebenen Fällen auf kleinere.
Das Internet hat der Kinderpornografie Tür und Tor geöffnet. Die Fahnder stossen auf schwere Taten oder wie in den beschriebenen Fällen auf kleinere.
Archivfoto: Keystone

Er ist 19, anständig und hat einen Fehler gemacht. So sieht der junge Schweizer aus dem Bezirk Horgen das, was in den letzten Monaten passiert ist. Völlig unverhältnismässig sei es, dass er jetzt vor dem Bezirksgericht Horgen stehe. Der «Fehler» ist das Speichern und Weitersenden eines Bildes auf seinem Smartphone, das laut Staatsanwaltschaft kinderpornografisch ist. Die geforderten Konsequenzen sind hart: Neben einer bedingten Geldstrafe und einer Busse soll ein lebenslanges Tätigkeitsverbot mit Kindern und Jugendlichen ausgesprochen werden. Der junge Mann befürchtet schwere Konsequenzen für sein Berufsleben und fürs bevorstehende Militär. Das zuständige Departement habe sich schon nach dem Verfahren erkundigt, bestätigt die Richterin. Das Tätigkeitsverbot würde sicher bei jedem Bewerbungsgespräch Erklärungsbedarf bedingen.

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