Im Geschäftsjahr 2009 hat die Bank Linth den Reingewinn auf 22,9 Millionen Franken (+12 %) geschraubt und damit ein neues Rekordergebnis erzielt. Gleichzeitig legten die Kundenausleihungen um fast 10 Prozent auf 4,141 Milliarden zu - auch das ein neuer Rekordwert. Überdurchschnittlich gewachsen ist aber auch der Bestand an Hypotheken, wie die Spitze der zur Liechtensteinischen Landesbank (LLB) gehörende Bank Linth am Dienstag bekanntgab. Die Hypotheken stiegen um 9,3 Prozent auf 3,694 Milliarden, während der Gesamtmarkt in der Schweiz um 5,2 Prozent zunahm. Verankerung in der Region
Als Grundlage für den Erfolg bezeichnete VR-Präsident Heinz Knecht am Dienstag in Uznach das Vertrauen der Kunden. Die Kundengelder stiegen um 7,8 Prozent auf 3,097 Milliarden Franken. 4200 Neukunden hat die Bank Linth im letzten Jahr dazugewonnen. Der Netto-Neugeldzuwachs betrug 439 Millionen Franken (Vorjahr 122 Mio. Fr.). Die starke Verankerung in der Region sei ein wichtiger Baustein für die grösste Regionalbank der Ostschweiz, hiess es weiter. Für das laufende Jahr erwartet die Bank Linth ein leicht tieferes Ergebnis, wie Knecht ausführte. Schuld am voraussichtlich schrumpfenden Ertrag sei die stagnierende Konjunktur, die steigende Arbeitslosigkeit und ein mögliches Ende der Tiefstzinspolitik. Ertragsseitig wuchs die Bank im vergangenen Jahr vor allem im Zinsengeschäft. Trotz Margendrucks stieg der Gewinn aus dem Zinsengeschäft um 8,4 Prozent auf 69,9 Millionen. Nach dem Einbruch im Vorjahr wuchs die Bank auch im Handelsgeschäft wieder. Das Eigenkapital erhöhte sich um 18,2 Millionen Franken auf die neue Höchstmarke von 346,8 Millionen. Der Eigenmitteldeckungsgrad liegt damit weiterhin weit über den gesetzlichen Anforderungen. Der Verwaltungsrat der Bank Linth beantragt anstelle der Ausrichtung einer Dividende wiederum eine Nennwertrückzahlung. (zl) Seite 25 |