| «Ich bleibe lieber mir treu als einfach anderen recht», meint Thomas Heiniger in seiner Rede und fährt fort: «Auch als Regierungsrat will ich Ecken und Kanten behalten und meine Meinung vertreten, auch wenn diese nicht allen gefällt.» Mit rund 500 Gästen feierte Thomas Heiniger, Adliswiler Stadtpräsident und neu gewählter Regierungsrat, am Sonntag seinen Wahlsieg im Naturzentrum Sihlwald. Mit historischen Lokomotiven dampften Thomas Heiniger und seine Gästeschar ins Sihltal. Weil so viele Personenwaggons angekoppelt waren, benötigte der Zugwagen «Schnaaggi-Schaaggi» beim Bremsen Hilfe von der Lok «Charly». Politprominenz zu Gast Zu den Gästen der Wahlfeier zählten nicht nur die Bevölkerung Adliswils, auch Vertreter der Zürcher Politprominenz erwiesen dem neuen Regierungsrat ihre Reverenz: SVP-Regierungsrat Markus Kägi vertrat das bürgerliche Viererticket, weiter nahmen Doris Fiala, FDP-Parteipräsidentin des Kantons Zürich, und Bezirksstatthalter Armin Steinmann an der Feier teil. Fast geschlossen erschienen der Adliswiler Gemeinderat und der Stadtrat. «Möglichst wenig Ärger» «Dass Thomas Heiniger in Adliswil am Wahlsonntag unter den Regierungsratskandidaten am meisten Stimmen erhielt und auf dem ersten Rang landete, ist eine grosse Auszeichnung für seine Leistungen», strich Heinz Spälti, Vizepräsident der Stadt Adliswil, in seiner Rede hervor und wünschte dem scheidenden Stadtpräsidenten im neuen Amt «Erfüllung und möglichst wenig Ärger». Gemeinderatspräsidentin Susy Senn wünschte sich von Regierungsrat Thomas Heiniger künftig «ein offenes Ohr für Adliswiler Belange», und Thomas Heiniger, nach Alois Günthard der zweite Regierungsrat aus Adliswil, versprach ihr, «seine Sihltaler Wurzeln nicht zu vergessen». Seite 3 |