Rapperswil-Jona

Fototermin mit Pestalozzi

Schüler der Oberstufe Burgerau haben einen Wettbewerb von Migros-Kulturprozent gewonnen. Auf dem ersten Platz landete das Projekt «Pausenplatzgestaltung», das von der Leitidee des Pädagogen Pestalozzi inspiriert ist.

Grips, Power und Feeling:?Das Projekt der Oberstufe Burgerau hat die Jury von Migros-Kulturprozent überzeugt.

Grips, Power und Feeling:?Das Projekt der Oberstufe Burgerau hat die Jury von Migros-Kulturprozent überzeugt. Bild: zvg / Mario Göldi

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Der Pausenplatz des Oberstufenschulhauses Burgerau ist um eine farbige Note reicher: Neben dem Brunnen aus kleinen farbigen Mosaiksteinchen prangen nun ein überdimensionales Herz in Rot, eine Hand in Türkisblau und ein Kopf in Hellgrün, alles in satten Farben auf den Boden aufgemalt. «Den einen gefällts, den anderen weniger», kommentiert ein Oberstufenschüler die Symbole.

Hintergrund der Aktion war eine Projektarbeit der 3. Oberstufe im Fach Ethik, die sich Gedanken zur Freiwilligenarbeit machte. Die Oberstufenlehrerin Susi Stocker wies in ihrem Unterricht auf das Projekt von Migros-Kulturprozent hin, «Guets tue tuet guet». Dabei lockte der Fotowettbewerb am meisten – die drei Symbole Kopf, Herz und Hand sollten gestalterisch umgesetzt und fotografiert werden.

Pestalozzis Geist

Mit viel Elan machten sich die Schülerinnen bei diesem Projekt daran, die Pausenplatzgestaltung in Angriff zu nehmen. «Mit den drei Symbolen Kopf, Herz und Hand fühlten wir uns schnell vertraut. Der Kopf ist bei der Schule wichtig, den müssen wir ja täglich einsetzen. Aber auch das Herz ist wichtig, die sozialen Kontakte. Und schliesslich ist es schön, wenn man mit den eigenen Händen etwas herstellen kann», erklärt die Projektteilnehmerin Janice Studler. Ein Zeichen dafür, dass Pestalozzi auch heute noch hochaktuell ist. Es waren jedoch nicht nur die drei farbigen Symbole, die es beim Wettbewerb auf den ersten Platz schafften. Nach dem Aufmalen, bei dem alle Schüler der Ethikklasse mithalfen, ging es ans Fotografieren. Aufnahmen aus der Höhe zeigten die Symbole jedoch verzerrt. So entstand die Idee, die Bilder mit einer Drohne senkrecht von hoch oben aufzunehmen. Dazu bot der Informatikbeauftragte der Stadt, Mario Göldi, gerne Hand. Die Bilder wurden daraufhin als Serie eingereicht. «Dies hat uns überzeugt», sagt Wettbewerbsverantwortliche und Jurymitglied Fanni Dahinden von Migros-Kulturprozent. «Uns gefiel, wie die Schüler zu den Bildern gehen, sich rundherum aufstellen – und sich danach wieder auflösen. Eine eindrückliche Komposition.» Für die Oberstufenschüler war dieser Fototermin eine willkommene Abwechslung zum Unterricht.

Die Freude über den ersten Platz ist gross, als Preis winken ein Fotografiekurs und ein Batzen für die Klassenkasse. Die drei Symbole auf dem Pausenplatz erinnern tagtäglich an Grips, Power und Feeling. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 26.05.2016, 12:01 Uhr

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