Hombrechtikon

Grillieren im Duft brennender Christbaumnadeln

Am Samstag hat der Verkehrsverein von Hombrechtikon zur alljährlichen Christbaum­verbrännete eingeladen.

Etwa 30 Christbäume landeten in der grossen Feuerschale auf dem Werkareal Holflüe und stiegen in Rauchform gegen den Himmel.

Etwa 30 Christbäume landeten in der grossen Feuerschale auf dem Werkareal Holflüe und stiegen in Rauchform gegen den Himmel. Bild: Michael Trost

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Schon von weit her konnte man die Flammen prasseln und die Funken in den Himmel steigen sehen. Am Abend des 7. Januar war das Werkareal Hol­flüe in Hombrechtikon Schauplatz des gemeinsamen Christbaumverbrennens. Das Verbrennen der Christbäume in der Altstoff­sammelstelle ist eine jahre­lange Tradition.Familien mit Kindern, aber auch Einzelpersonen fanden sich bei Abenddämmerung auf dem grossen, dieses Jahr verschneiten Platz ein, um ihre Bäume ein letztes Mal auf­leuchten zu lassen.

Bis an die 30 Tannen häuften sich neben der grossen Feuerschale, als es eindunkelte. Viele Anwesende streckten die kalten Finger den lodernden Flammen entgegen oder legten sie um einen Becher Glühwein.

Wenn dann die eigene Tanne in die Feuerwanne gestemmt wurde, leuchteten auch die Augen der Kinder und mancher Erwachsener auf. Binnen weniger Sekunden fingen die Nadeln knisternd Feuer, das sich dann mit Hoch­geschwindigkeit durch die trockenen Äste frass und meter­hohe Rauchsäulen aufsteigen liess. Ob man sich nun vorstellte, wie diese Flammen auch von einer vergessenen Kerze ausgelöst, mitten im Wohnzimmer lohen könnten, oder ob man sich einfach nur von der Schönheit der in den nachtschwarzen Himmel stiebenden Funken bannen liess – das Schauspiel war eindrücklich.

Fachsimpeln über der Wurst

Als dann die Flammen langsam zur Glut wurden, rückten die Hombrechtiker näher an die Wanne. Die freiwilligen Helfer, oder die Unverbesserlichen, wie Urs Frei, Präsident des Verkehrsvereins Hombrechtikon, sie nennt, verteilten Würste, Brot und Bratspiesse, und dann wurde über dem letzten Glimmen der Tannenäste ausgiebig grilliert. Rund um das Feuer ­wurde gefach­simpelt: Isst man eine ­echte Bratwurst mit Senf oder doch ohne? Wie wässert man den Christbaum richtig? Und wo sind wohl dieses Jahr die Nachbarn geblieben?

Und die Glut von 30 bis zum letzten Ästlein ausgekosteten Weihnachtsbäumen glomm fried­lich noch ein bisschen ­weiter, als der Abend in Ruhe und Gemütlichkeit ausklang. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 08.01.2017, 18:57 Uhr

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