Horgen

Schwanen-Cup wieder zum Leben erweckt

Nach über zehn Jahren hat am vergangenen Wochenende wieder der Kunstturnwettbewerb, der Schwanen-Cup, stattgefunden. 230 Turnerinnen gaben alles am Barren, ­Balken, im Sprung und auf dem Boden.

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Nachdem Jose­fine Bischofberger viele Jahre im Kunstturnen Wädens­wil engagiert war, wollte sie nochmals eine neue Herausforderung. Vor eineinhalb Jahren hat sie das Kunstturnen im Turnverein Horgen wieder zum ­Leben erweckt. Vier Jahre zuvor wurde die Riege wegen fehlender Trainer aufgelöst. «Das Bedürfnis bei den Turnerinnen war gross, wieder einen Verein zu haben, und so habe ich mich dieser Aufgabe angenommen», so Bischofberger, die in Horgen wohnt.Durch ihre über 30-jährige Tätig­keit als Trainerin und Kampf­richterin im Kunstturnen und gute Kontakte konnte sie die Riege schnell aufbauen. «Ich hatte Glück, genügend und ­gute Trainerinnen gefunden zu haben.» Zurzeit zählt die Riege 24 Turnerinnen, und es gibt eine lange Warteliste.

Keine Kaderturnerinnen

Nach über zehn Jahren hat Josefine Bischofberger auch wieder den Schwanen-Cup, den Kunstturnwettkampf, organisiert. Gleich bei der ersten Austragung haben sich 230 Kunstturnerinnen angemeldet. Aus der ganzen Deutschschweiz sind die Mäd­chen und jungen Frauen im Alter von fünf bis 18 Jahren angereist. «Dieser Cup ist bei den Turnerinnen sehr beliebt, weil keine Kaderturnerinnen mitmachen», weiss Josefine Bischof­berger. Die Limite ist mit den 230 Vereinsturnerinnen erreicht, einigen mussten die Organisatoren sogar absagen.

Die Eleganz des Sports

Am Samstagmittag waren die Mäd­chen der Kategorie P1 3. Abteilung dran, die Sieben- bis Neunjährigen. Die neunjährige Angelina Winiger und ihre Teamkolleginnen mussten sich zuerst am Barren beweisen. Seit drei Jahren macht Angelina Winiger aus Horgen Kunstturnen, dreimal wöchentlich trainiert sie. Ange­fangen damit hat sie, weil ihr Vater Kunstturner war. «Es gefällt mir, mich zu präsentieren, schön anzuziehen und die Eleganz des Sports», sagte sie. Etwas angespannt stand sie kurz darauf vor dem Barren. Eigentlich ihre Lieblingsdisziplin.

Doch heute konnte sie nicht ­ihre beste Leistung abrufen. «Ich muss mehr Spannung haben», sagte sie selbstkritisch nach ihrer Vorführung. Die Note war dann zwar etwas besser, als sie erwartet hatte, trotzdem war das ehrgei­zige Mädchen nicht zufrieden. Ihr Ziel bei jedem Wettkampf sei auf dem Podest zu stehen. Und dieses erreichte sie mit dem dritten Platz in ihrer Kategorie auch in Horgen.

Zufriedene Trainerinnen

Catherine Clairec, Trainerin der Kunstturnerinnen Horgen, war zufrieden mit ihren Schütz­lingen. Vor allem beim Sprung hätten alle begeistert. «Sie hätten es nicht besser machen können», lobte sie. Von ihren Turnerinnen erwarte sie, dass sie am Wettkampf die Leistung abrufen könnten, die sie auch im Training zeigten.

Horgens Hauptleiterin und Orga­nisatorin des Anlasses, ­Josefine Bischofberger, war mit ihren Turnerinnen genau so zufrie­den wie mit dem ganzen Wettkampf.

«Unsere Kunstturnerinnen waren überraschend gut», freute sie sich nach dem Turnier. Auch sei der Anlass publikumsmässig sehr gut besucht gewesen. Am Sonntag war zeitweise kein Platz mehr frei auf der Tribüne. Bischof­bergers Ziel ist, den Schwanen-Cup jedes Jahr auszutragen.
Die Rangliste ist einsehbar unter www.tv-horgen.ch. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 19.03.2017, 17:48 Uhr

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