Horgen

Horgner entscheiden über Strassenprojekt in Millionenhöhe

Auf der Glärnischstrasse soll zwischen Zugerstrasse und Schulhaus Rotweg langsamer gefahren und sollen Fussgänger besser geschützt werden. Am 12. Februar entscheiden die Stimmbürger über eine Neugestaltung der Strasse und neue Werkleitungen für 3,87 Millionen Franken.

Die Horgner Glärnischstrasse - hier der Abschnitt kurz vor der Einmündung in die Zugerstrasse (hinten) - soll saniert werden.

Die Horgner Glärnischstrasse - hier der Abschnitt kurz vor der Einmündung in die Zugerstrasse (hinten) - soll saniert werden. Bild: Manuela Matt

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Sie verbindet als Verkehrsspange etwas unterhalb des Waidlikreisels in Horgen die Zuger- mit der Waidlistrasse und damit zwei Hauptverkehrsachsen und Autobahnzubringer: die Glärnischstrasse. Jetzt soll die kommunale Sammelstrasse im rund 550 Meter langen Abschnitt zwischen Zuger- und Rotwegstrasse saniert werden. Eine Massnahme, welche die Gemeindebehörde als «dringend» einstuft, zumal sich die Strasse dort in einem «sehr schlechten Zustand» befinde, wie der Gemeinderat in der Abstimmungsweisung schreibt.

Nutzen will die Exekutive die anstehende Strassenerneuerung um gleichzeitig die Verkehrssicherheit und den Fussgängerschutz zu verbessern. Auf besagtem Streckenabschnitt sind nicht zuletzt viele Primarschüler der Schulanlage Rotweg unterwegs. Eine Verbesserung des Fussgängerschutzes sei dort denn auch bereits bei der Revision des Verkehrsrichtplanes im Jahre 2007 als vordringlich definiert worden, sagt Tiefbauvorsteherin Antonia Dorn (SVP) dazu.

Gelten soll in diesem Bereich der Glärnischstrasse zwar weiterhin grundsätzlich die Innerortsgeschwindigkeit 50 km/h und nicht etwa Tempo 30 wie im östlichen Abschnitt zwischen Waidlistrasse und Bergwerkstrasse. Durch eine teilweise Umgestaltung des Strassenraums soll aber gleichwohl «das Geschwindigkeitsniveau gesenkt werden», wie es in der Weisung heisst. Geschehen soll dies etwa mit einer lokalen Verengung der Fahrbahn auf 5.25 Meter im Abschnitt Garten- bis Wannenthalstrasse, auf einer Länge von rund 50 Metern. Ein Kreuzen zwischen einem Bus und Personenwagen oder Lastwagen wird dort künftig nicht mehr möglich sein.

Neues Trottoir

Die Bushaltestellen Wannenthal und Teufenbach werden zudem neu als Fahrbahnhaltestellen konzipiert, die bisherigen Ausbuchtungen verschwinden. Bei der Haltestelle Teufenbach ist neu eine Schutzinsel für Fussgänger und beim Rotwegschulhaus eine Schulbus-Bucht vorgesehen. Parallel zum seeseitigen Trottoir wird bergseitig der Glärnischstrasse zwischen Zugerstrasse und Schulhaus Rotweg ein neues, mindestens anderthalb Meter breites Trottoir erstellt. Das bestehende Trottoir dort ist teilweise extrem schmal oder streckenweise ganz unterbrochen. Verbessert wird auch die Strassenbeleuchtung mit Umrüstung auf LED.

Busverkehr gewährleistet

Die Aufwendungen für die Strassensanierung und einen dafür erforderlichen Landerwerb für 60 000 Franken sowie für die Bushaltestellen belaufen sich auf total 2,275 Mio. Franken. Hinzu kommen zusätzliche Kosten von 1,595 Millionen Franken für den Ersatz der Gas- Strom- und Wasserleitungen aus den 70er-Jahren sowie für eine punktuelle Sanierung der Kanalisation im Bauabschnitt.

Mit den voraussichtlich etwa zwölfmonatigen Bauarbeiten soll im kommenden Frühling oder Sommer begonnen werden, sagt Horgens Gemeindeingenieur Hans Burch. Während der Bauzeit wird der Verkehr jeweils auf Höhe der Baustelle unterbrochen. Nur der Bus 134 wird auch dann in beiden Richtungen verkehren. Anwohner, Gewerbe und Kunden sollen auch während der Bauphase zu- und wegfahren können. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 09.01.2017, 17:58 Uhr

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