Horgen / Hirzel

Ehemalige Gemeinderäte setzen sich für Fusion ein

Im Hinblick auf die Volksabstimmung vom 25. September hat sich ein Komitee gebildet, das sich für den Zusammenschluss von Hirzel und Horgen einsetzen will. Den Vorstand bilden 26 ehemalige Gemeinderäte aus den beiden Gemeinden.

Der Kern des Komitees besteht aus ehemaligen Gemeinderätinnen und Gemeinderäte von Hirzel und Horgen.

Der Kern des Komitees besteht aus ehemaligen Gemeinderätinnen und Gemeinderäte von Hirzel und Horgen. Bild: Rolf Kurath

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Neben den Kritikern zur Fusion von Horgen und Hirzel melden sich nun auch die Befürworter zu Wort. Unter dem Titel «Zusammenfügen was zusammenpasst – Ja zum Zusammenschluss von Horgen und Hirzel» hat sich jetzt ein Komitee gebildet. «Gegründet haben wir dieses überpartei­liche Komitee im Hinblick auf die Volksabstimmung vom 25. September», sagt Rolf Kurath, Leiter der Kampagne. Das Komitee ist der Meinung, dass der Zusammenschluss der beiden Gemeinden ein positives Zeichen in der «attraktiven Region» setzt. «Dieses Jahrhundertprojekt ist eine grosse Chance für die beiden Gemeinden», sagt Kurath. Es stärke die neue Gemeinde und damit auch die Gemeindeautonomie.

Beitrag zur Meinungsbildung

Der Kern der Gruppe besteht aus 26 ehemaligen Gemeinderätinnen und Gemeinderäte von Hirzel und Horgen. Darunter Horgens ehemaliger Gemeindepräsident Walter Bosshard, Max Cle­rici, Hans Hofmann, Hanspeter Leuthold, Denise Vielmi und ­Andi Schadegg. Und ehemalige Hirzler Gemeinderäte wie Beat Bürgler, Hanswalter Schnyder, Edy Lauber und Renate Nedkoff. Präsidiert wird das überpartei­liche Komitee von Madeleine Speerli aus dem Hirzel – sie war von 1990 bis 2006 Gemeinderätin in Horgen – und von Erika Swoboda, die in Horgen wohnt und von 1998 bis 2006 als Gemeinderätin im Hirzel amtete. Das Komitee zählt zudem aktuell 30 weitere Mitglieder aus den beiden Gemeinden.

Im Rahmen der Kampagne möchte das Komitee übergeordnete Themen in den Vordergrund rücken. «Auf diese Weise möchten wir einen Beitrag zur Meinungsbildung leisten», sagt Kurath. Damit die Botschaften des Komitees von den Stimmbürgern wahrgenommen und verstanden werden, plant das Komitee Kommunikationsmassnahmen. Starten wollen die Mitglieder mit Informationsblättern, welche an alle Haushalte der beiden Gemeinden verteilt werden.

Auch in den sozialen Medien ist das Komitee bereits aktiv und hat die Gruppe «Zusammenfügen was zusammenpasst» gegründet. Auf Twitter wird Rolf Kurath unter seinem eigenen Namen Tweets zum Thema absetzen.

«Umsonst können wir die Kampagne leider nicht lancieren», sagt Kurath. Er rechnet mit einem Aufwand von rund 15 000 Franken. Zahlreiche Spenden und insgesamt 54 Mitgliederbeiträge seien bereits zugesichert worden.

Ein erster Apéro zur Mobilisierung findet am Dienstag, 23. August, von 17 bis 18.30 Uhr im Schinzenhof Horgen statt. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 13.07.2016, 15:13 Uhr

Artikel zum Thema

Hirzler Gemeindepräsident wehrt sich gegen Vorwürfe

Hirzel Professor Rainer Schweizer von der Universität St. Gallen ist der Meinung, dass der Fusionsvertrag der Gemeinden ­Horgen und Hirzel anfechtbar ist. Gemeindepräsident Markus Braun erachtet den Vertrag hingegen als stichhaltig. Mehr...

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Haben Sie etwas Spannendes gesehen oder gehört?
Schicken Sie uns ihr Bild oder Video per E-Mail an webredaktion@zsz.ch oder informieren Sie uns telefonisch unter der Nummer 044 928 55 82. Mehr...

Inserieren

Anzeigen online aufgeben
Inserate einfach online aufgaben

Kommentare

Blogs

Spielerisch den Kapitalismus kennen lernen
Blog Februar – kurz, aber heftig

Bonus-Angebote

Bonus-Angebote

Alle Bonus-Angebote im Überblick.