Favorit Philipp Kutter (CVP) kann mit linken Stimmen rechnen. Anja Müller
Für den zweiten Wahlgang um das Wädenswiler Stadtpräsidium vom 7. März zeichnet sich ein klarer Trend ab: Sowohl die Grünen als auch die SP haben beschlossen, den CVP-Kandidaten Philipp Kutter zu unterstützen. Damit kann Kutter mit den Stimmen aus dem gesamten linken Lager rechnen - was die Favoritenrolle des Spitzenreiters aus dem ersten Wahlgang weiter stärkt.
Pikant: Vor zwei Wochen hatten die Sozialdemokraten noch verlauten lassen, man könne sich vorstellen, mit dem neu gewählten SP-Stadtrat Thomas Largiadèr ins Rennen ums Präsidium zu steigen, falls der von ihnen favorisierte Kandidat Johannes Zollinger (EVP) nicht mehr antritt. «Es war ein Mehrheitsentscheid», sagt SP-Präsident Willy Rüegg nun zum Sinneswandel seiner Partei. Eine Kandidatur Largiadèr stehe nicht mehr zur Diskussion.
Welchen der drei verbleibenden Kandidaten - Kutter, Zollinger und Felicitas Taddei (FDP) - die SVP und das Bürgerliche Forum positives Wädenswil (BFPW) unterstützen, ist noch unklar.