Die SVP stellt für den zweiten Wahlgang keinen Kandidaten fürs Stadtpräsidium. Felicitas Taddei (FDP) wird wohl für die Bürgerlichen kandidieren. Anja Müller
Der Nachfolger von Stadtpräsident Ernst Stocker (SVP) wird kein SVPler sein. Dies ist seit gestern definitiv klar. «Unser neu gewählter Stadtrat Heini Hauser hat ja bereits angetönt, dass er nicht bereit ist, für das Stadtpräsidium zu kandidieren. Wir werden also für den zweiten Wahlgang vom 7. März keinen Kandidaten stellen», sagte der Wädenswiler SVP-Präsident Erich Schärer auf Anfrage. Laut Schärer hat auch Ernst Brupbacher, der Kandidat des Bürgerlichen Forums positives Wädenswil (BFPW), bereits entschieden, nicht erneut zu kandidieren. Brupbacher selber will dies aber noch nicht bestätigen.
Trotzdem scheint bereits heute, am Tag drei nach dem ersten Wahlgang, klar, dass Sozialvorsteherin Felicitas Taddei (FDP) am 7. März für die bürgerlichen Parteien (SVP, FDP und BFPW) ins Rennen um das Stadtpräsidium gehen wird. Dort wird sie gegen den «Sieger» vom letzten Sonntag, Sicherheits- und Gesundheitsvorstand Philipp Kutter (CVP), antreten. Ob Schulvorstand Johannes Zollinger (EVP) ebenfalls nochmals antritt, hat er noch nicht entschieden: «Ich warte jetzt erst mal ab, was die Bürgerlichen machen.»