Dossier: Von Winterthur aus in den Jihad

In den letzten Monaten sind mehrere Fälle von Jugendlichen, die von Winterthur aus nach Syrien in den Heiligen Krieg zogen, bekannt geworden. Derweil wehren sich ansässige Moscheen gegen den Vorwurf, junge Muslime zu radikalisieren. Was ist dran am «Winterthurer Jihadismus-Phänomen»? Eine Übersicht.


News

Mit Vermieter geeinigt: An'Nur-Moschee darf vorerst bleiben

Der Verein An'Nur hat sich vor der Schlichtungsbehörde mit der Vermieterin geeinigt und darf noch ein paar Monate in Hegi bleiben. Mehr...

An’Nur-Moschee muss schliessen

Die An’Nur-Moschee in Winterthur muss voraussichtlich Ende Jahr schliessen. Die Vermieter lassen den Vertrag mit dem Gotteshaus auslaufen, und der Islamverein findet keine neuen Räume. Für die Stadt kommt dies nicht überraschend. Mehr...

Untersuchungshaft für «Emir von Winterthur» verlängert

Der 30-jährige Winterthurer S. bleibt für mindestens drei weitere Monate in Haft. Er wird dringend verdächtigt, sich dem Islamischen Staat angeschlossen zu haben. Mehr...

Bedingte Freiheitsstrafe nach Jihad-Reise

Das Bundesstrafgericht in Bellinzona hat Ahmed J. zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 18 Monaten verurteilt. Nach Ansicht des Gerichts war der Winterthurer nicht nur reisewillig, sondern faktisch bereits auf der Reise zum Islamischen Staat. Mehr...

Ahmed J.: «Ich wollte schon als Kind als Märtyrer sterben»

Erstmals wird einem Mitglied der Winterthurer ­Salafistenszene der Prozess gemacht. Der 26-jährige Ahmed J. war mit mehreren der bekannten Jihad-Reisenden befreundet. Und gibt vor, er habe in Syrien doch bloss helfen wollen. Mehr...

Interview

«Wer hier Jugendliche für den Jihad anwirbt, fliegt ganz schnell auf»

Das Quartier Steig wurde in den Medien als Ghetto und «Molenbeek der Schweiz» gehandelt. Es liegt abgeschottet und der Anteil Muslime und Ausländer ist besonders hoch. In einem Gespräch erzählen die Bewohner aus dem Quartierleben. Dafür, dass sich Sippen gebildet haben, machen sie die Verwaltung verantwortlich. Mehr...

Hintergrund

Auf Youtube den Heiligen Krieg gesucht

Vor einem Monat wurde der verhinderte Jihad-Reisende Ahmed J. schuldig gesprochen. Das schriftliche Urteil zeigt wie sich der 26-Jährige im Internet radikalisierte. Mehr...

Neue Details über den «Emir von Winterthur»

Der 30-jährige Salafist und Kampfsportler, der als Drahtzieher der Winterthurer Islamistenszene gilt, hatte ein IS-Camp in Syrien besucht. Er war es offenbar auch, der die Syrien-Reise des Geschwisterpaars Visar und Edita organisiert hat. Mehr...

Kontroverse um Moschee: «Der Stadtpräsident muss sich hinstellen»

Kommunikationsfachleute kritisieren die «No comment»-Strategie der Stadt Winterthur zur Radikalisierung von Muslimen im Umfeld der An’Nur-Moschee. So verstärke man die Verunsicherung in der Bevölkerung. Mehr...

Frühstück um drei Uhr früh – ­am liebsten eine grosse Portion Teigwaren

Diese Woche hat ­der Fastenmonat Ramadan begonnen. Drei Winterthurer Muslime erzählen, was das Fasten für sie bedeutet und wieso es nichts mit ­Radikalismus zu tun hat. Mehr...

Schule kämpft gegen Jihadismus an

Nachdem sich junge Muslime in Winterthur radikalisiert haben, reagieren die Behörden. Eine Arbeitsgruppe trifft sich und Mitarbeiter wurden weitergebildet. Mehr...





Mit Vermieter geeinigt: An'Nur-Moschee darf vorerst bleiben

Der Verein An'Nur hat sich vor der Schlichtungsbehörde mit der Vermieterin geeinigt und darf noch ein paar Monate in Hegi bleiben. Mehr...

An’Nur-Moschee muss schliessen

Die An’Nur-Moschee in Winterthur muss voraussichtlich Ende Jahr schliessen. Die Vermieter lassen den Vertrag mit dem Gotteshaus auslaufen, und der Islamverein findet keine neuen Räume. Für die Stadt kommt dies nicht überraschend. Mehr...

Untersuchungshaft für «Emir von Winterthur» verlängert

Der 30-jährige Winterthurer S. bleibt für mindestens drei weitere Monate in Haft. Er wird dringend verdächtigt, sich dem Islamischen Staat angeschlossen zu haben. Mehr...

Bedingte Freiheitsstrafe nach Jihad-Reise

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Ahmed J.: «Ich wollte schon als Kind als Märtyrer sterben»

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Selbsternannter Emir von Winterthur sitzt in U-Haft

Der zum Islam konvertierte Italiener S. gilt als eine der Schlüsselfiguren in der Winterthurer IS-Zelle. Jetzt sitzt er in Bern in U-Haft, wie gestern bekannt wurde. Mehr...

Winterthurer Jihad-Reisender angeklagt

Die Bundesanwaltschaft hat heute Anklage gegen den 25-Jährigen eingereicht, der vor seiner Abreise am Flughafen Zürich verhaftet wurde. Er wird verdächtigt, auf dem Weg zum IS gewesen zu sein. Mehr...

Schulbesuche in der An'Nur-Moschee verboten

Schulklassen sollen der An'Nur-Moschee in Hegi keine Besuche mehr abstatten. Diese steht im Verdacht, Jugendliche radikalisiert zu haben. Mehr...

Präsident der An'Nur-Moschee tritt zurück

Atef Sahnoun, Präsident der An'Nur-Moschee in Winterthur, wirft das Handtuch. Er tritt per Ende Januar zurück. Sahnoun will sich nicht mehr länger gegen den Vorwurf wehren, in der Moschee würden Jugendliche radikalisiert. Mehr...

Winterthurerin wollte mit Sohn in den Jihad

Eine 29-jährige Winterthurerin wurde an der Grenze zur Türkei gestoppt. Offenbar wollte sie mit ihrem vierjährigen Sohn nach Syrien reisen. Mehr...

Jihad-Reisende bleiben in Gewahrsam

Dem Tössemer Geschwisterpaar könnte eine Haftstrafe drohen. Die Schweiz hat bei dem Thema noch wenig Erfahrung. Mehr...

Strafverfahren gegen Geschwisterpaar nach Syrien-Rückkehr eröffnet

Die beiden Geschwister aus Töss, die letzten Dezember nach Syrien reisten, sind gestern zurückgekehrt. Die Winterthurer Jugendanwaltschaft hat gegen sie ein Strafverfahren eröffnet. Mehr...

Am Tisch mit den islamischen Vereinen

Sechs islamische Vereine aus Winterthur haben sich gestern zu einer Gesprächsrunde getroffen. Dabei ging es um die mangelnde Zusammenarbeit mit der Stadt und die Prävention. Mehr...

An’nur-Moschee führt Ausweiskontrollen durch

Der Kulturverein in Hegi reagiert auf die Radikalisierungen im Umfeld der Moschee. Alle Besucher werden neu registriert. Mehr...

66 Schweizer Jihadisten

Auch in der Schweiz gibt es junge Leute, die in den Jihad reisen. Im Vergleich mit anderen Ländern ist das Problem aber weniger ausgeprägt. Das besagt eine Studie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW). Mehr...

Valdet Gashi soll tot sein

In Winterthur bot er Ende letztes Jahr Boxtraining nach muslimischen Regeln an. Dann zog Valdet Gashi in den Heiligen Krieg. Jetzt soll er tot sein, berichtet die «Rundschau». Mehr...

Noch mehr Schleichverkehr durch Spinnereistrasse

Seit die Neue Jona­strasse saniert wird, schleichen noch mehr Autos durch die Spinnereistrasse. Die Stadt versprach den An­wohnern vor langem, sich des ­Problems anzunehmen. Mehr...

«Sandro hat mir mehrere Fotos geschickt»

Der 18-jährige Wülflinger Dschihadist hat einem Bekannten Aufnahmen geschickt, auf denen er mit dem Kopf eines Enthaupteten posiert. Der Bekannte bezweifelt aber, dass Sandro ihn persönlich enthauptet hat. Mehr...

Winterthur gerät in die Schlagzeilen wegen junger Jihadisten

Ist es ein Zufall oder reisen tatsächlich sehr viele Jugendliche aus Winterthur in der Krieg nach Syrien? Medien und Fachleute haben eine unterschiedliche Optik. Mehr...

«Wer hier Jugendliche für den Jihad anwirbt, fliegt ganz schnell auf»

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Schule kämpft gegen Jihadismus an

Nachdem sich junge Muslime in Winterthur radikalisiert haben, reagieren die Behörden. Eine Arbeitsgruppe trifft sich und Mitarbeiter wurden weitergebildet. Mehr...

«Sandro wollte in der Moschee schlafen»

Die jugendlichen ­Jihadisten aus der Stadt ­waren in der Moschee An’Nur in Hegi bekannt. Der Vereinspräsident Atef Sahnoun hat nach den Radikalisierungen reagiert, hält seinen Einfluss aber für begrenzt. Mehr...

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