Seit Dominik Blum gross genug ist, um die Tasten zu erreichen, spielt er Klavier – bis
zwölf ohne Unterricht, nur nach Gehör. Im September tritt der nunmehrige Crossover-Spezialist im KKL auf.
Seit 20 Jahren ist Ferdinand Mettler Bademeister im Strandbad Männedorf. Die Badi ist für ihn wie sein eigener Garten – trotzdem freut er sich, wenn an heissen Tagen die Gäste in Scharen kommen.
Von einem Flüchtlingslager mitten im Sihltal wusste bis vor kurzem kaum jemand. Christian Sieber, Vizepräsident des Geschichtsvereins
Adliswil, untersuchte das Lager der Kriegsjahre 1942–1945.
Aus der einstigen Pflegefachfrau ist eine überzeugte Homöopathin geworden: Marianne Tomamichel, 59, hat sich vor rund 20 Jahren beruflich neu orientiert. Heute führt sie eine eigene Praxis.
Nicht jeder Verlag hat solch einen Standort mit Geschichte: Bernhard Echtes Nimbus-Verlag ist in der Villa zum Abendstern zu Hause, wo Schriftsteller Robert Walser einst als «Gehülfe» werkte.
Im Vatikan, dem kleinsten Staat der Welt, dient der Buttikner Daniel Ruoss als Soldat in der Schweizergarde. Seine wichtigste Aufgabe besteht in der Bewachung von Papst Benedikt XVI.
Kirchen abreissen, Papst vor Gericht stellen, Weihnachten abschaffen: Der Hombrechtiker Freidenker Andreas Koch fordert eine radikale Abkehr vom Glauben. Im Montagsgespräch erklärt er, warum.
Er lenkte die Blicke der internationalen Forschung auf Wädenswil: Bakteriologe Brion Duffy über die Feuerbrand-DNA und den Grund,
warum er in der Region gerne Hochstammbäume sieht.
Als 16-Jähriger verlor er sein Herz an elektronische Musik. Nun baut der Rapperswiler Kerim Jamal Aldin zum 15. Mal ein knalliges Lovemobile für die Street Parade. Was macht diese Faszination aus?
Bereits als Junior zählt Lars Forster aus Jona zu den schnellsten Radrennfahrern der Schweiz. Im Montagsgespräch erzählt er von seinen Erfolgen und welche Ziele er sich für seine Zukunft setzt.
Matthias Isler ist mit seinem Team Schweizer Meister im Mannschaftszielspringen geworden. Der Stäfner Fallschirmspringer über die Freiheit am Himmel, die sich für ihn grenzenlos anfühlt.
Einen Poltergeist im Keller? Von allen guten Geistern verlassen? Alles wie verhext?
Christa Trachsler weiss Rat: Die Schamanin mit Praxis in Meilen pflegt einen engen Kontakt zur Geisterwelt.
Um die Schweizer Exportwirtschaft ist es zurzeit nicht gut bestellt – der starke Franken lässt grüssen. Das Telefon mbei Claudia Moerker, Geschäftsleiterin vom Verband
swiss export, läuft heiss.
Hans-Rudolf Galliker hat die «Männedorfgeschichte» geschrieben und ist bald für das Heimatbuch Meilen zuständig. Für ihn gibt Geschichte Halt in einer sich schnell wandelnden Zeit.
Mehr als 230 Musiker aus 25 Bands haben Nicole Güntensperger und ihr vierköpfiges Team am blues’n’jazz betreut. Die Wünsche der Künstler gingen von Batterien bis zur Kopfbedeckung.
Was die Flora in Südafrika über grundlegende Fragen der Botanik offenbaren könnte und weshalb Biodiversität von Bedeutung ist, weiss Peter Linder, Botaniker und Professor an der Universität Zürich.
Einst autoritär, dann ganz frei. Wie sollen Kinder heute erzogen werden? – Wichtig sei eine Hierarchie zwischen Eltern und Kindern, findet Psychologin Tina Lendi vom Jugendsekretariat.
Am nächsten Wochenende wird ein erster renaturierter Altlauf der Linth bei Tuggen
eröffnet. Für Projektleiter Res Knobel sind kleine Biotope in Gärten genauso wichtig wie
Ökologie auf dem Golfplatz.
Einfach ausgedrückt könnte man den auf der Forch lebenden Benno Lüthi als «Freund der Pinguine» bezeichnen. Der Küsnachter belässt es aber nicht beim Verbalen. Seinen Worten folgen Taten.
Gina Schibler ist reformierte Pfarrerin in Erlenbach. Sie schrieb ein Buch über den
Klimawandel und scheute sich nicht, Top-Banker als «die grössten Bankräuber aller Zeiten» zu betiteln.
Amor Ben Hamida, gebürtiger Tunesier und Muslim, wohnt seit 40 Jahren in der Schweiz.
Bikulturell zu sein, erachtet er als Vorteil. Er weiss aber auch um die damit verbundenen Schwierigkeiten.
Eltern dürfen die Erziehungsverantwortung nicht einfach der Schule zuschieben, sagt die Sportmoderatorin Regula Späni. Sie macht es vor und gibt ihren Job beim Schweizer Fernsehen auf.
Dide Marfurt lässt sich nicht in einer Schublade versorgen – ebenso wenig seine Musik. Der Multi-Instrumentalist spielt die etwas andere Volksmusik. Dafür erhielt er kürzlich eine Auszeichnung.
Acht Jahre sind wenig in einem 154 Jahre alten Verband. Und doch hat sich in dieser Zeit viel verändert im Gemeindewesen, weiss Pius Rüdisüli. Der Herrliberger tritt als VZGV-Präsident zurück.
Down Under liegt am Obersee: Felice Limacher spielt auf den Instrumenten der Aborigines in Australien, gibt Didgeridoo-Unterricht und führt eine Natur- und Wildnisschule.
Seit zehn Jahren treffen sich auf dem Golfplatz Schönenberg am Zurich Open Wirtschaftselite und Profi-Golfer. Die Fäden des VIP-Turniers hält OK-Präsident Michel
P. G. Burckhardt in der Hand.
Vor 50 Jahren trat Hans Loser der Caecilia-Musikgesellschaf Rapperswil als Cellist bei.
Dafür ist er kürzlich mit der Ehrennadel des Eidgenössischen Orchesterverbandes ausgezeichnet worden.
Pfarrer Thomas Schaufelberger beendet seine Tätigkeit in Stäfa. Er wird Verantwortlicher für die Aus- und Weiterbildung der reformierten
Pfarrer von 19 Deutschschweizer Kantonalkirchen.
Lakers-Spieler Michel Riesen erzählt im Gespräch, was ihn an Journalisten stört, wie
Jackie Chan sein Englisch verbesserte und warum das Faulenzen seine Karriere rettete.
Der Biologe Christian Wiskemann plant seit Jahren Projekte für das Naturnetz Pfannenstiel. Einst rotes Tuch für die Bauern, ist er heute eher deren Berater. Die Ökologie hat an Terrain gewonnen.
Der Uetiker Yanick Brecher ist leidenschaftlicher Goalie. Er spielt beim FCZ und steht jetzt mit der U17-Nationalmannschaft kurz vor der Endrunde der Europameisterschaft in Liechtenstein.
Der Kommunikationswissenschafter Hugo Bigi nennt Gründe, warum die Leute an seiner Person interessiert sind, er gegenüber Journalisten vorsichtig ist und wie es ist, wenn der Vater stirbt.
Tattoo-Künstler Jonathan Valdivieso erzählt im Gespräch, wie er sein Handwerk in einem Bus in Kolumbien erlernte, welche Tattoos «Bullshit» sind und warum Schweizer doch tanzen können.
Hebamme Rebecca Knecht-Rink will werdenden Müttern Mut machen, ihr Kind auf natürlichem Weg zu gebären. Eine Geburt zu erleben, könne einer Frau ungeahnte Glücksgefühle bescheren.
Als Kind hat er Briefmarken gesammelt, heute liegt Marcel Kriegs Augenmerk auf Turnerkreuzchen. Nun hilft er sogar bei einem Buch darüber mit. Daneben führt er einen Laden mit allerlei Krimskrams.
Der Langnauer Roland Böhmer ist dem Zürcher Zunfthaus zur Zimmerleuten doppelt verbunden: als Zünfter und seit dem Brand von 2008 auch als Mitarbeiter der kantonalen Denkmalpflege.
Am Freitagabend wurde das Zehn-Jahr-Jubiläum der Sport- und Mehrzweckhalle auf dem Frohberg in Stäfa mit einem Fest gefeiert. Das Herz der Halle für alle ist der Betriebsleiter Franz Helfenstein.
Rolf Streit ist Biobauer mit grosser Leidenschaft für die Natur. Ihm liegen Tiere und Pflanzen am Herzen und ebenso die ökologische Vernetzung von Landwirtschaft und Landschaft.
Wohlstand fürs Vaterland dank Freiheit und Leistungsförderung: Richard Wengle liebt den Föderalismus und kämpft gegen Regeln. Diese können für ihn weder Finanz- noch Schulkrisen lösen.
Seit einem Jahr lebt und arbeitet der Zauberer Peter Marvey in seinem «Magic House» in Feusisberg. Hier entwickelt er seine Kunststücke und tüftelt an neuen Tricks herum.
Er ist das Aushängeschild des Wirtschaftsmagazins «Eco» vom Schweizer Fernsehen (SF): der Rüeschliker Reto Lipp. Seine Sendung ist nun für den Schweizer Fernsehpreis 2010 nominiert.
Kurt Keller ist der neue Fischereiaufseher im Linthgebiet. Der Wahl-Weesner hat die Fische beinahe zu gern, um sie mit der Angel zu fangen. Fisch-Gerichte isst er aber trotzdem gern.
19 Gault-Millau-Punkte, zwei Sterne im Guide Michelin, Bestwertungen und Auszeichnungen en masse. Horst Petermann hat auf kulinarischer Ebene alles erreicht. Nun verlässt er die «Kunststuben».
Vor über zwanzig Jahren eröffnete Peter Maurer am Hauptplatz in Rapperswil-Jona seinen Musikladen. Als Gitarrist hat er letztes Jahr eine CD herausgegeben, die sich um die Belladonna dreht.
Er hat ein ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden. Und weiss, dass er es vielen nicht recht machen kann. Peter Nef, Leiter Steuern in Wädenswil, sieht das Steueramt als Dienstleistungsbetrieb.
Trotz dem seit 20 Jahren gleichen Lohn schätzt Hausarzt Rudolf Graf aus Herrliberg seinen Beruf. Nun geht er in Pension, nachdem er einen einheimischen Nachfolger für seine Praxis gefunden hat.
Alles «mit links» zu tun, ist für Hedy Jager angesagt, seit sie den rechten Arm gebrochen hat. Im Leben der früheren Gemeindepräsidentin von Freienbach war dies aber gar nicht immer die Devise.
Wenn Lena Gwerder-Byström aufzählt, was sie macht, fragt man sich, wie alles in einem
Leben unterzubringen ist. Sie sagt: «Die Freude an den Aufgaben und Tätigkeiten gibt
mir die Energie dazu.»
Andreas Däscher hat an vier Olympischen Winterspielen teilgenommen. Der 82-jährige
Skispringer erinnert sich an gefährliche Schanzen, handgestrickte Pullover und verängstigte DDR-Sportler.
Die Flucht aus der Tschechoslowakei führte Tatana Sterba in die Schweiz nach Jona. Nach einer Banklehre bei der UBS wurde sie DJ und begeistert seit Jahren die Fans von Trance-Musik.
Toni Rüegg fährt auch heute noch ab und zu in einem Bob mit. Allerdings keine Rennen mehr. Mit dem Bobsport ist er als Organisator, Sponsor und als Götti von Ivo Rüegg immer noch eng verbunden.
Vor 30 Jahren wurde Erich Schärer mit Sepp Benz Olympiasieger im Zweierbob. Die Spiele in Vancouver lassen Erinnerungen wach werden
an die Tage, als der Herrliberger zur Legende wurde.
Der Musiker und Sänger Michael von der Heide wuchs in Amden auf und wohnte in Uznach. Inzwischen hat er den Wirkungskreis weit über die Landesgrenzen hinaus ausgedehnt.
Mit sechs Jahren war für Freddy Christandl klar, dass er Koch werden möchte. Das war er mit grossem Einsatz und Erfolg, bis ihn ein Schlüsselerlebnis auf den Weg als Genusstrainer führte.
Peter Rosenstock befasst sich in seinem Buch «Was heisst Freiheit?» und in der ökumenischen Erwachsenenbildung mit Sterbe- und Suizidhilfe. Er will, dass das Thema tiefgründig diskutiert wird.
Touristen reisen in rund 30 Stunden nach Australien. Lukas Baumann nahm sich 220 Tage Zeit. Der Herrliberger wollte als Auswanderer nicht seinen alten Volvo – den letzten Besitz – zurücklassen.
Direkt am Ufer des Zürichsees, an der Hirsackerstrasse, ist das Lorange Institute of Business Zurich, ehemals GSBA, angesiedelt. Der neue Besitzer, Peter Lorange, ist Vollprofi in Sachen Business.
Der Männedörfler Andreas Jost ist seit gut zwei Jahren Organist am Zürcher Grossmünster und Dozent an der Musikhochschule. Er sieht sich in seinem Beruf als Einzelkämpfer.
Als Kind spielte Ida Egli mit ihren Geschwistern am Sonntagnachmittag nur hinter dem Haus – damit niemand sah, dass sie nicht arbeitete. Heute steht sie bis zu 15 Stunden täglich in ihrer Metzgerei.
Seit bald 40 Jahren betreut Fredy Guyer die ZKB-Loipe am Pfannenstiel. 1971 wurde die Spur noch mit den Füssen in den Schnee gestampft. Die Entwicklung ist auch die Story einer Institution.
Der Jurist und Karriereberater Peter Vollenweider hat selbst eine ungewöhnliche Karriere durchlaufen. Im Interview erklärt er, warum er es für wichtig erachtet, dass Menschen ihrer Berufung folgen.
Seit sieben Jahren lebt und arbeitet der Thalwiler Regisseur Florian Froschmayer in
Deutschland. Der «ZSZ» verrät er, wieso er immer patriotischer wird und es mag, unterschätzt zu werden.
Bei seiner Arbeit im Psychiatrie-Zentrum Linthgebiet erlebt Thomas Kieser jeden Tag hautnah, welche Sorgen seelisch kranke Menschen plagen. Aber auch, wie sie ihre Probleme meistern.
Christian Gemperli ist oberster Entwicklungshelfer von Terre des hommes in Indien. Als Wohltäter aus dem Westen sieht er sich nicht – eher will er «Scharnier» sein zwischen Bevölkerung und Staat.
Bernd Jung aus Herrliberg hat die Pain-Paillasse-Brote mitentwickelt. Die Nachahmerprodukte, wie das Wurzel- und Knebelbrot, bereiten ihm jedoch keine Sorgen – seins ist besser.
Im Durchschnitt besucht Hansueli Züger pro Jahr 30 Theateraufführungen. Das erste Mal mitgespielt hat er mit 17 Jahren. Mit 50 Jahren kam er auf den Geschmack, selber Volksstücke zu schreiben.
Ron Halbright ist ein Feuerwehrmann für soziale Brände: Herrscht in einem Schulhaus
Gewalt, in einem Betrieb Mobbing oder in einem Dorf Fremdenhass, so wird er gerufen.
Seit 20 Jahren musikalisch auf Achse: Der Konzertviolinist Pierre Cochand spielt am
liebsten klassische Werke – und füllt mit seinen Programmen Konzertsäle im In- und Ausland.
Am nächsten Samstag, wenn das BOS zum Winterkonzert aufspielt, steht Tony Kurmann zum letzten Mal am Dirigentenpult. Sein Nachfolger wird erst in zwei Jahren definitiv feststehen.
Jugendliche stecken sich im Drogen- und Alkoholrausch mit dem HI-Virus an – «ein
grosses Problem», sagt der Horgner Psychiater Kurt April. Er versucht diesen Trend zu stoppen.
Seit 2005 ist Armin Steinmann Statthalter und Bezirksratspräsident. Möglicherweise rückt er bald im Kantonsrat nach. Wie er dort den Bezirk Horgen einbringen würde, weiss der SVPler ganz genau.
Ihre Berufsbezeichnung lässt aufhorchen: Hellseherin und Heilerin. Jarmila Amadea Misarova glaubt, aussergewöhnliche Kräfte zu haben. Wie ihre Tochter Julia wollte auch sie Sängerin werden.
Mit 67 Jahren arbeitet Hans Bisig noch drei bis vier Tage pro Woche im eigenen Architekturbüro. Das Autobahndach in Altendorf ist nebst speziellen Wohnquartieren sein bekanntestes Werk.
Am 9.November 1989 fiel die Berliner Mauer. Am gleichen Tag hat Sarah Schärer das Licht der Welt erblickt. Die Herrlibergerin wählte den Mauerfall als Maturarbeitsthema.
Mit «Mein Name ist Eugen» und «Grounding» schaffte Michael Steiner den Durchbruch. Sein Projekt «Sennentuntschi» wartet noch auf die Fertigstellung und könnte in einem Jahr in die Kinos kommen.
Der Männedörfler Andreas Jost ist seit gut zwei Jahren Organist am Zürcher Grossmünster und Dozent an der Musikhochschule. Er sieht sich in seinem Beruf als Einzelkämpfer.
Musik ist sein halbes Leben, das andere die Informatik. Matthias von Orelli wechselt
zwischen Beruf und Hobby von der virtuellen in die spontan-reale Welt des Künstlers derzeit gar auf zwei Bühnen.
Einst konnte er sich nicht entscheiden, ob er Zimmermann, Förster oder Bauer werden sollte. Heute ist er laut Eigenaussage Bauer, der Wildtiere hält: Andreas Reifler, Leiter des Tierparks Langenberg.
Der 49-jährige Postbote Pepi Hug ist gelernter Bootsbauer und überzeugter Weesner. Er liebt «seinen» See und die Berge über alles und hat dort tiefe Wurzeln geschlagen.
Laut Kanton soll das Siedlungsgebiet nicht weiter ausgedehnt werden. Was bedeutet das? Kantonsplaner Wilhelm Natrup aus Thalwil
über planerische Zukunftsszenarien.
Seit 25 Jahren ist Kunst sein Lebenselixier, das Malen seine tägliche Arbeit. Jürg Daniel Matthys hat über 1200 Bilder geschaffen und hält nun Rückschau auf sein bisheriges Werk.
Die Tätigkeit als IT-Spezialist und Webdesigner bezeichnet Reinhard Schuler in Bäch als seinen Hauptberuf. Bekannt ist er aber auch für seine künstlerischen Talente als Musiker und Zauberer.
Bauingenieur Dialma Jakob Bänziger feierte diesen Monat das 50-jährige Bestehen seines Ingenieurbüros. In einem Buch schaut er auf die Entwicklung des schweizerischen Brückenbaus zurück.
Vom tibetischen Hochland an den Zürichsee: Mit zwölf Jahren kam Kelsang Gyaltsen in die Schweiz, machte das KV und wurde Banker bei der SBG. Bis ihn der Dalai Lama in seine Dienste rief.
Barbara Hollensteins Gedichte kommen aus dem tiefsten Innern. Sie schreibt, weil Poesie ihre Gedanken auf den Punkt bringt und sie damit andere zum Weiterdenken anregen kann.
«Geschichtsprofessor oder Papst», antwortete Andreas Meyerhans als Kind jeweils auf die Frage, was er denn werden wolle. Historiker ist er immerhin geworden. Und Politiker dazu.
Seit einem Jahr führt Stefan Jucker (48) die Geschäftsstelle der Zürcher Wanderwege, die er nach Stäfa an seinen Wohnort verlegt hat. Laut dem Hobbysportler ist Wandern voll im Trend.
Sie spielt selber Klavier, fördert junge Musiker und ist überzeugt, dass man mittels
Musik auch ein Burn-out therapieren kann: Mariann Thöni. Die Musik begleitet sie schon ihr ganzes Leben.
Seit im Kanton Zürich das neue Volksschulgesetz umgesetzt wird, gibt es überall Schulleiter. Einer davon ist der Männedörfler Claude Saladin – er schwärmt von seinem Team.
Die Uznerin Beatrice Nater vereinigt in sich zwei Leidenschaften. Die eine pflegt sie in
einem Keller der Hochschule für Technik, die andere beginnt stets gleich: «Es war einmal vor langer, langer Zeit...»
Seit rund einem Jahr wohnt FCZ-Star und Nationalspieler Almen Abdi in Wädenswil. Im
«Montagsgespräch» spricht er über sich und seine Familie, die Champions League und Transfergerüchte.
Vor 20 Jahren endete der Kalte Krieg. Andreas Oplatka erlebte das Schicksalsjahr 1989 hautnah. Er führte Gespräche mit Michail Gorbatschow und berichtet davon in seinem neuen Buch.
Er bezeichnet sich selber gerne als «Enfant terrible». Pater Josef Vögtli, 68, ist ein Multitalent. Der Pater Superior der Missionare von der Heiligen Familie ist Amateurfunker und fliegt auch noch selber.
Sie engagieren sich politisch, sie gehören beide dem Parteivorstand der Grünen an, und
sie sind Mutter und Tochter: Jeanine und Mirjam Kosch sind sich in vielem einig – aber nicht immer.
Vom Orient nach Mitteleuropa: Mit 18 Jahren kam David Acar aus der Südosttürkei in die March. Nach schwierigen Anfängen baute sich der Aramäer eine neue Existenz auf.
1994 verlor Olga Bolliger ihren Mann durch eine schwere Krankheit. Ihre Kinder waren damals neun, sieben und fünf Jahre alt. Auch wenn sie mit dem Schicksal haderte – aufgegeben hat sie nie.
Die Initialzündung für ihr frauenrechtliches Engagement gab der griechische Götterhimmel. Ganz irdisch glaubt Irène Meier, dass es keine Rolle spielen sollte, ob man Frau oder Mann ist.
Radiomoderator Giacinto In- Albon beichtet im Gespräch seine grösste Radiopanne, offenbart sein Morgenritual und nimmt Stellung zu den Klischees über Radiomoderatoren.
Niemand beobachtet so viele Hochzeiten wie sie: Zuza Speckert beschreibt für die «NZZ am Sonntag» seit drei Jahren Liebesgeschichten –
und ist selber überrascht, wie sehr manche sie noch rühren.
Als Ex-Karatemeister kann Stefan Labas seine Energie konzentrieren; fernöstliche Medizin und Trainingsmethoden hat er auch studiert. In seinem Gesundheitsstudio testet, berät und trainiert er Manager.
Der Kunstbegriff ist heute so pluralistisch wie nie zuvor. Dagmar Huguenin hilft
Kunstinteressierten, sich zurechtzufinden – und Kunst als Quelle von Erkenntnis und
Emotionen zu erfahren.
Der Herrliberger ETH-Professor und ehemalige Brigadier Rudolf Steiger spricht über die
komplett überarbeitete Neuausgabe seines Bestsellers, über die Wirtschaftskrise und
die Schläger von München.
Die Galgenerin Therese Schubiger wuchs in einer 16-köpfigen Familie auf und lauschte
schon als Kind heimlich politischen Radiosendungen. Ein Gespräch mit der Zivilrichterin und Ex-Gemeinderätin.
Sie war die erste Richterin am Zürcher Obergericht: Verena Bräm. Für ihre Verdienste als Juristin und für die Gemeinde Kilchberg wurde sie zum ständigen Ehrengast des
C.-F.-Meyer-Hauses ernannt.
Modeln will sie nur nebenbei, denn ihr Herz schlägt für die Musik: Letizia Schneider, Vize-Rosenkönigin aus Stäfa, über Zukunftspläne und ihren grossen Traum – eine eigene Komposition aufzuführen.
Als der Ungarn-Aufstand 1956 blutig niedergeschlagen wurde, flüchtete Béla Jancsó in die Schweiz. Erster Halt: Thalwil. Ein Flüchtling über kommunistische Mechanismen und Christoph Blocher.
Seine Passion ist die Jugend, seine Leidenschaft der Sport. Als Jugileiter und Fussballtrainer setzt sich der Männedörfler Paul Lipp seit über einem halben Jahrhundert
für beides ein.
Heinz Fäh ist seit 16 Jahren Pfarrer in der Reformierten Kirchgemeinde Rapperswil-Jona. Im Herzen ist er ein Ökumeniker. Vom Jammern
über mangelndes Interesse an der Kirche hält er nichts.
Gody Naef ist halb Stäfner, halb Rapperswiler. Und er ist der wohl älteste aktive Autorennfahrer der Welt. Gestern feierte er mit Freunden im Restaurant Luegeten ob Pfäffi-
kon SZ seinen 90. Geburtstag.
Mit seiner Business School hält Fritz Haselbeck die Manager beruflich auf dem Laufenden, hier finden sie auch Angebote, ihre Persönlichkeit weiterzubilden – in hunderten von Kursen.
Vor 65 Jahren gründete Gerda Spillmann ihre Kosmetikfirma, die sie noch heute leitet.
Gesundheit ist eine Frage der inneren Einstellung, sagt die 88-jährige Erfinderin der Feuchtigkeitskosmetik.
Ernst Brändli hat während drei Jahrzehnten die Martin-Stiftung geleitet – und dabei
auch mal eine Million geschenkt bekommen. Zum Abschied gibts dennoch einen Wermutstropfen.
Eigentlich wollte Blagica Stoiljkovic nur ein Jahr in der Schweiz arbeiten. Doch sie
verliebte sich in Land und Leute und blieb. An ihrem Job schätzt die Kassiererin vor
allem eins – die Menschen.
Morgen steht Renzo Simoni im Zentrum des vorletzten Durchschlags am Gotthard- Basistunnel. Seit April 2007 ist der Meilemer Chef der grössten und teuersten Baustelle der Schweiz.
Hat eine von ihnen ein Konzert, ist jeweils die andere nervöser. Den diesjährigen
Küsnachter Kulturpreis erhalten die Schwestern Sonja und Astrid Leutwyler aber gemeinsam.
Er braucht die Weite und die
Urtümlichkeit eines Drittweltlandes. Eine Wasserleitung flicken, ein Pferd zähmen,
sich im Dschungel durchschlagen, all das lernte Bruno Gnos in der Fremdenlegion.
Trotz grossen Nachwuchsproblemen ist Beat Pfammatter zuversichtlich, dass sich neue
Wege für seinen Orden öffnen
werden. Eine Rückbesinnung
auf die Spiritualität hält er für
unabdinglich.
Am Wasser liest sichs am besten. Ungeplant ist die geborene Lese- und Wasserratte
Georg Sütterlin in der Seebadi
Rapperswil gestrandet und
seither wie ein Fels in der
Brandung dort geblieben.
Adrienne Lezzi wollte Musikerin werden, hat dann aber Archäologie studiert. Als Archäologin hat sie vor 20 Jahren den Akanthus Verlag gegründet. Schön gestaltete
Bücher bedeuten ihr viel.
Wie kaum einer prägt der
Pianist und Dirigent Giovanni
Bria das Musikleben in der
Region. Er hat den Musiksommer am Zürichsee ins Leben gerufen, den er auch heute
noch leitet.
Seit 31 Jahren ist Martin Pallioppi Gemeindeschreiber in
Thalwil. Er drängte als Erster
darauf, einen Fax anzuschaffen,
sah Mitarbeiter weinen über
verlorene Abstimmungen und
ist begeistert vom E-Voting.
Als Experte für Krisenregionen und Konflikte ist Albert Stahel oft in den Medien. Doch den öffentlichen Auftritten zieht er Reisen vor – etwa nach Afghanistan, das ihn seit 30 Jahren beschäftigt.
Er ist nicht nur Kabarettist, sondern ein Freund der Kleinkunst ganz allgemein: Heinz Lüthi, langjähriges Mitglied des ehemaligen Cabaret Rotstift. Humor ist für ihn bis heute eine Überlebenshilfe.
Musik miteinander leben zu können, das liegt dem «Rockstar »-Magazin und der Street Parade zugrunde, findet Joel Meier. Er ist dankbar, dass er an beiden Produkten mitarbeiten und sie prägen kann.
Seit 1. März ist René Bridler ärztlicher Direktor des Sanatoriums Kilchberg. Er löst den bisherigen Direktor Erich Seifritz ab, der an die Psychiatrische Universitätsklinik Zürich berufen wurde.
Als Präsidentin der Historischen Gesellschaft setzt sich Dorothee Gysi dafür ein, dass Wädenswil wieder ein Ortsmuseum bekommt, denn Kultur ist für sie ein wichtiges Gut einer Stadt.
Aufgewachsen ist er mit Hunden, geworden ist er zum Katzenpapst: der Verhaltensforscher Dennis Turner. Er will Tiere und Kulturen besser verstehen und den internationalen Tierschutz verbessern.
1999 übernahm sie die Leitung des damaligen Ortsmuseums Kilchberg: Elisabeth Lott. Im Haus hat sich seither vieles verändert, Motor dafür war unter anderem ihre Leidenschaft für C. F. Meyer.
In Horgen kennt man «Blick»- Reporter Viktor Dammann, schliesslich hat er hier 25 Jahre gelebt. Sein grosses Beziehungsnetz hilft ihm immer wieder, spektakuläre Fälle aufzudecken.
Er studierte Theologie und schlug den akademischen Karrierepfad ein, doch seine Lebensschule fand er in der Feuerwehr. Vor drei Jahren machte Jan Bauke seine Leidenschaft zum Beruf.
Bis auf die Spitze und sicher wieder ins Tal bringt Bergführer Emanuel Schroth seine Kletterer, die manchmal auch motiviert werden müssen. Furcht kennt er nur bei Lawinengefahr und Gewitter.
Der Thalwiler Thomas Halter will in einer Scheune in Schönenberg Biodiesel produzieren – aus Frittieröl. Um an dieses zu gelangen, klappert er in seiner Freizeit die Beizen der Umgebung ab.
Gregor Smolinsky ist der einzige Koch mit einem «Michelin »-Stern im Bezirk Horgen. Er ist seit Anfang dieses Jahres Geschäftsführer des Restaurants Sihlhalde in Gattikon.
Dass alt nicht gleich alt ist, kann der Soziologe François Höpflinger mit seiner Forschung belegen. «Wohnen im Alter» ist sein aktuelles Thema: Im Trend liegen Hausgemeinschaften von Frauen.
Das Auktionshandwerk beherrscht er aus dem Effeff. Dass die Versteigerungen jeweils prächtig bestückt sind, fusst nicht zuletzt auf Philippe Schulers gut gesponnenem Beziehungsnetz.
Mittels Hypnose versucht Claire Lacher Raucher von ihrer Sucht und Übergewichtige vom Gedanken ans Essen zu befreien. Abhilfe bei Stress und Reisen in die Vergangenheit sind auch im Angebot.
Er ist das «gute Gewissen» aller Kaffeetrinker – der Experte Chahan Yeretzian. Der «ZSZ» erzählt er, warum er den Kaffee in den Restaurants oft zurückgibt und warum die High Society Espresso trinkt.
Als katholischer Theologe und Komponist ist der in Thalwil beheimatete Franz Rechsteiner mit Weihnachten sehr vertraut. Er weiss, dass dieses Fest viele emotionale Erwartungen in sich birgt.
Obwohl alle ständig kommunizieren, findet selten ein echter Austausch statt, beobachtet «Eva», die seit 17 Jahren als freiwillige Mitarbeiterin der Dargebotenen Hand Menschen in Not zuhört.
Der Oberriedner Robert Honegger ist Plein-Air-Maler: Er malt und zeichnet am liebsten Szenen mit Menschen vor Ort – auf der Strasse, an Festen oder Demonstrationen genauso wie im GerichtsSaal.
Sie hat frischen Wind in die Frauenklinik gebracht und die Geburtenzahl gesteigert. Frauenärztin Beate Schnarwyler gelingt es, Beruf und Familie scheinbar mühelos zu vereinbaren.
Hardy Ruoss vermittelt seit dreissig Jahren Literatur, am Radio, am Fernsehen und in Kursen. Die Freude am Lesen ist ihm darob nicht vergangen. Doch Ruoss ist bei weitem nicht nur Leser.
Der 58-jährige Beat Stünzi lebt seit 30 Jahren für eine Idee, die heisst Transa. Er räumte in seinem Leben der Spontanität stets viel Raum ein – mit Erfolg, wenn man die Transa-Geschichte betrachtet.
Er ist der vegetarische Platzhirsch, sein Restaurant eine Goldgrube. Rolf Hiltls Rezept? Das Leben nicht nur mit Arbeit verbringen – und jeden Menschen als wertvoll betrachten.
Beinahe wäre Kantonsrat Hans-Peter Portmann Seelsorger geworden: Die Unterstützung von Menschen in Not hat der in Thalwil lebende Direktor einer Bank zu seiner Tugend gemacht.
Der in Adliswil wohnhafte Schauspieler Kamil Krejci spielt im neuen «James Bond»-Film einen Bösewicht. Und da ist er stolz drauf – er will die Rolle aber nicht überbewertet wissen.