Durchgehende Uferwege möglichst nahe am Wasser – diesen Passus will die EVP in der Verfassung verankern. Weil das der SP zu wenig verbindlich ist, lanciert sie eine eigene Volksinitiative.
Nicht nur am Zürichsee diskutiert man über durchgehende Uferwege. An Berner Ufern spaziert das Volk durch die Gärten von Villenbesitzern. Und am Bodensee gibts Zoff
wegen eines Fussgängerstegs.
95 Prozent des Zürichseeufers wurden aufgeschüttet, um Land zu gewinnen. In der
Diskussion um den Uferweg geht es um die Frage, wem dieses Land gehört: der Allgemeinheit oder Privaten?
Sie will einen durchgehenden Uferweg, ihm reichen einzelne Seeanlagen – die Zürcher
Kantonsräte Julia Gerber Rüegg (SP, Wädenswil) und Beat Walti (FDP, Zollikon) im Streitgespräch.
Die Realisierung des geplanten Uferweges rund um den Zürichsee verläuft harzig. Vielleicht bleibt er für immer ein Traum. Denn am See prallen fast unvereinbare Interessen aufeinander.
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updates: täglich / last major: august 2008 / konzept, design und realisation: zürichsee presse ag / peter gut / webmaster