Ludwig A. Minelli scheitert vor dem Bezirksgericht Meilen. Der Dignitas-Chef hatte vor anderthalb Jahren in einer Stäfner Wohnung trotz Verbot drei Menschen in den Tod begleitet.
Ludwig A. Minelli, Chef von Dignitas, hilft Menschen, die sterben wollen. Seine Methoden sind umstritten. Das Porträt eines Mannes, der aus innerer Überzeugung handelt.
Die unwürdige Art der Entsorgung von Asche verstorbener Menschen in Stäfa fordert nun die Politik. Von der Anfrage an den Regierungsrat bis zur Volksinitiative reicht das Spektrum der Reaktionen.
Zwei Unbekannte wollten in Stäfa die Asche von rund 20 Verstorbenen im See entsorgen. Sie gaben sich als Mitarbeiter der Sterbehilfeorganisation Dignitas aus.
Dignitas will die ehemalige Sterbewohnung in Stäfa wieder nutzen – zum Wohnen. Der Gemeinderat hat noch Vorbehalte. Das Mobiliar ist mittlerweile nach Schwerzenbach gebracht worden.
Die Polizei hat die Sterbewohnung an der Glärnischstrasse versiegelt. Dagegen ergreift Dignitas juristische Schritte. Der Anwalt des Vereins sieht gute Chancen für eine Wiederaufnahme des Betriebes.
Noch ist unklar, ob Dignitas an der Glärnischstrasse weiterhin Suizidhilfe leisten darf. Die begleiteten Selbstmorde gehen trotzdem weiter – unter den Augen der fassungslosen Anwohner.
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