Online seit 4.05.2012 0:00
Mit bester Physis zum Ligaerhalt
Das ausgeglichene, breite Kader ist für Lakers-Trainer Markus Jud der Trumpf im Kampf um den Ligaerhalt. Bild: André Springer
Handball. Den direkten Ligaerhalt haben die Lakers Stäfa äusserst knapp verpasst. Nun muss sich das Team von Markus Jud in der Auf-/Abstiegsrunde den Verbleib in der NLA sichern.
David Bruderer

Tief sass die Enttäuschung bei den Stäfnern nach dem unglücklichen und folgenschweren Punktverlust gegen den RTV Basel am letzten Samstag. Markus Jud sagte die Übungseinheit am Montag ab. Jeder sollte sich seine Gedanken machen können. «Am Dienstag haben wir uns ausgesprochen und dann bereits wieder gut trainiert», sagt der Lakers-Trainer, der überzeugt ist, dass das Team den Tiefschlag verdaut hat.

Jud sah sich vor allem die Schlussphase der letzten Partie nochmals im Video an und stellte fest: «In den letzten zehn Minuten wurden wir von den Schiedsrichtern zum Teil krass benachteiligt.» Das sei aber keine Erklärung für die in der Verteidigung im Innenblock an den Tag gelegte Passivität. Zudem habe sich einmal mehr gezeigt, dass die Lakers ein Team haben, «das Tempo machen muss».

Aufs Gaspedal drücken

Genau mit diesem Tempospiel will Markus Jud in der Auf-/Abstiegsrunde zum Erfolg kommen. «Wir müssen 60 Minuten Vollgas geben, dann dürften die Gegner in der Schlussphase müde und überfordert sein.» Seine Spieler verfügten nämlich über die beste Physis. NLB-Meister Yellow Winterthur stellt ein junges und schnelles Team. Den Eulachstädtern fehlt es gemäss Jud aber an Kraft und Konstanz. Mit Goalie Daniel Perisa, dem wendigen Rückraumspieler Tobias Bosshard, Trainer Oliver Roth und Goalietrainer Thomas Schmidt verfügen gleich vier Winterthurer über eine Stäfner Vergangenheit.

Der NLA-Zehnte Fortitudo Gossau und der NLB-Zweite Altdorf verfügen über eine starke, aber bereits etwas in die Jahre gekommene Stammsechs. Für diese beiden Mannschaften ist es sicherlich ein Nachteil, dass sie innert 18 Tagen sechs Partien zu bestreiten haben. Die fitten Stäfner wollen davon profitieren.

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